Kapitalistische Weltökonomie
Kontroversen über ihren Ursprung und ihre Entwicklungsdynamik Herausgegeben von Dieter Senghaas. Mit Beiträgen von Hamza Alavi, Samir Amin, Hartmut Elsenhans, André Gunder Frank, Johan Galtung, Terence K. Hopkins, Huri Islamo#^glu Çoglar Keyder, Ulric

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Beschreibung / Abstract
Dieser Sammelband ist eine Fortsetzung der in der edition suhrkamp erschienenen Diskussionsbücher Imperialismus und strukturelle Gewalt (es 563) und Peripherer Kapitalismus (es 652). Haben jene Bände die grundlegende Revision der Deutung von Unterentwicklung in Theorie und empirischer Forschung sowie in der entwicklungspolitischen Debatte der vergangenen Jahre dokumentiert, so befaßt sich der Folgeband mit der Entwicklung der kapitalistischen Weltökonomie der Neuzeit. In den Beiträgen wird der systematische Zusammenhang zwischen der Entwicklungsdynamik der Metropolen (West- und Nordeuropa, Nordamerika, Japan und Ozeanien) und den Gesellschaften der Dritten Welt (Peripherien) untersucht. Dabei werden Fragestellungen entfaltet, die eine differenzierte Untersuchung der hauptsächlichen Entwicklungspole kapitalistischer Weltökonomie erlauben. Die Beiträge dokumentieren weitgehend den Beginn einer neuen Diskussion, keineswegs ihren Abschluß.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
- [Cover]
- [Informationen zum Buch und Autor]
- [Titel]
- [Impressum]
- Inhalt
- Vorwort
- I. Positionen
- Immanuel Wallerstein – Aufstieg und künftiger Niedergang des kapitalistischen Weltsystems. Zur Grundlegung vergleichender Analyse
- André Gunder Frank – Über die sogenannte ursprüngliche Akkumulation
- Hartmut Elsenhans – Grundlagen der Entwicklung der kapitalistischen Weltwirtschaft
- II. Fragestellungen
- Terence K. Hopkins und Immanuel Wallerstein – Grundzüge der Entwicklung des modernen Weltsystems. Entwurf für ein Forschungsvorhaben
- Huri Islamoğlu und Çağlar Keyder – Ein Interpretationsrahmen für die Analyse des Osmanischen Reiches
- Hamza Alavi – Indien und die koloniale Produktionsweise
- Dieter Senghaas und Ulrich Menzel – Autozentrierte Entwicklung trotz internationalem Kompetenzgefälle. Warum wurden die heutigen Metropolen Metropolen und nicht Peripherien?
- III. Aktuelle Kontexte
- Samir Amin – 'Self-reliance' und die Neue internationale Wirtschaftsordnung
- Johan Galtung – Arme Länder gegen reiche, arme Menschen gegen reiche. Wem wird die Neue Weltwirtschaftsordnung nützen?
- Dieter Senghaas – Dissoziation und autozentrierte Entwicklung. Eine entwicklungspolitische Alternative für die Dritte Welt
- Nachweise