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Polis und Staat

Grundlinien der Politischen Philosophie

Rüdiger Bubner

Diese Publikation zitieren

Rüdiger Bubner, Polis und Staat (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518746189

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Politik stellt eines der ältesten Themen der Philosophie dar. Die Sophisten und Platon haben es gewissermaßen erfunden, während der schulmäßige Aristotelismus die Politik bis an die Schwelle der Kantischen Denkrevolution begleitet hat. Allerdings war inzwischen mit der Konstruktion des neuzeitlichen Staates ein durchaus anderes Verständnis des Politischen aufgetreten, das unsere Auffassung heute bestimmt.
Seit der Emanzipation der »Politischen Wissenschaft« als Spezialdisziplin im 20. Jahrhundert ist der Zusammenhang mit der Philosophie weitgehend zerbrochen. Das hat beiden Seiten nicht gutgetan, wie man inzwischen sieht. Deshalb wird in diesem Buch die Tradition des politischen Denkens von den Anfängen vergegenwärtigt. Fluchtpunkt bleibt aber die Gegenwart mit ihren systematischen Problemen, und also ergibt sich unter der Hand eine Auseinandersetzung mit der Politologie.

Beschreibung

Geboren 1941 in Lüdenscheid, Studium der Philosophie und klassischen Philologie in Tübingen, Wien, Heidelberg und Oxford. 1973 o. Professor für Philosophie in Frankfurt am Main, 1979 in Tübingen, ab 1996 in Heidelberg. Rüdiger Bubner starb am 9. Februar 2007. Weitere Informationen auf der <a href="http://www.philosophie.uni-hd.de/personal/bubner.html" target="_blank">Homepage der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg</a>.

Inhaltsverzeichnis

  • [Cover]
  • [Informationen zum Buch und Autor]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Anhang und Vorblick
  • I. Die Polis als Lebensform
  • Archaisches Präludium
  • Aufklärung und Tyrannis
  • Wo jeder das Seinige tut, muß der Philosophenkönig engagiert werden
  • Die Selbstherrschaft der Freien und Gleichen
  • Politische Partizipation mittels des Logos
  • Die Privatisierung des Aristotelismus
  • II. Der Staat als Einrichtung
  • Machttechnischer Auftakt bei Machiavelli
  • Souveränitätsbestimmung im Übergang vom Fürsten zum Volk
  • Der Mythos des Leviathan und seine Gegner
  • Montesquieus Historismus vor dem Geschichtsdenken
  • Hegels Staatsbegriff.
  • Liberalismus und Institutionen
  • Epilog: Supranationales Europa?
  • Namenregister

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