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Gesamtausgabe in 16 Bänden. stw-Werkausgabe. Mit einem Ergänzungsband

Band 11: Politische Messungen, Pestzeit, Vormärz

Ernst Bloch

Diese Publikation zitieren

Ernst Bloch, Gesamtausgabe in 16 Bänden. stw-Werkausgabe. Mit einem Ergänzungsband (1985), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518745786

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Vorwort
1902
1905

DER BLÜHENDE SPIESSER 1911-13
Zu dumpf / Der blühende Spießer / Ein Panthersprung / Zweierlei Leben / Die Leere
LUDENDORFF UND WEIMAR 1914-30
Der Aufmarsch / Der undiskutierbare Krieg / Das falsche Geleise Zimmerwalds / Schuldfrage und mögliche Regeneration / Schadet oder hilft Deutschland eine Niederlage seiner Militärs? / Der Friede mit Potemkinschen Dörfern / Über einige Friedensprogramme in der Schweiz / Tätigsein mit Feuilleton / Entfesselung der Pressefreiheit /Jugend, Hindenburg und Republik / Über die deutsche Ostorientierung / Die Bodenständigkeit als Blasphemie / Verband sächsischer Germanen

DURCHBRUCH UND HÖLLE DER NAZIS 1932-38, Berlin, Prag
Straße frei / Tag und Dunkel / Gedenket, schenket, wachet, betet / Achtung, wir geben genaue Zeit / Blutfahne und Geburtshaus / Zur Extravaganz des Unwirklichen / Hexenprozesse in Deutschland / Musik der Bedrohung / Die Frau im Dritten Reich / Neuer Adel / Forscher, Betrüger, Schandpragmatismus / Hitlers »Kulturkampf«, Herrenpfaffen und Christen / Wettkampf der Irrationalen / Straße anders frei / Herodes und das Licht / Das englische Zeitwort »Prüfen« / Billige Bundesgenossen / Emir Franco als Nationalist / Thomas Manns Manifest / Demokratie als Ausnahme / Demokratie und Begabung / Die Fabel des Menenius Agrippa oder eine der ältesten Soziallügen / Zur Methodenlehre der Nazis / Der Nazi und das Unsägliche / Wiederkehr der Ideale / Der Intellektuelle und die Politik / Wilson geht um / Vom Hasard zur Katastrophe / Permanente Explosion / Das Unrecht des Pessimismus / Jubiläum der Renegaten / Rettung der Moral / Die Nazis und ihr »Neuheidentum« / Hitlers Frömmigkeit

GÖTZENDÄMMERUNG ÜBER DEN NAZIS 1938-43, New York, Cambridge, Mass., USA
Reine Sorge / Ansprache auf dem Congress of American Writers / Reminescence on Prague / Betrug mit Frieden / Zerstörte Sprache - zerstörte Kultur / Fichtes Reden an die deutsche Nation / Über Wurzeln des Nazismus / Halbheit, Ganzheit und die Folgen/ Der Nazi und die tragische Maske

REAKTIONÄRES UND DER XX. PARTEITAG 1951-56, Leipzig
Nicht ranzig / Halbe Lunge / Die Todesschleife / Wahre Rettung abendländischer Kultur / Marx und die bürgerlichen Menschenrechte / Über Kulturbünde und Verwandtes / Über die Bedeutung des XX. Parteitags / Schlußwort auf dem Kongreß der Deutschen Akademie der Wissenschaften Berlin, Schichten der Freiheit betreffend / Friede den Hütten / Brot und Tanz

WIDERSTAND UND FRIEDE 1965-70, Tübingen
Anfragen / Liegt es am System? / Aus einem Forumgespräch, Teilnehmer unter anderen: Reblin, Marsch, Dutschke, Bloch / Erinnerung (bei Gelegenheit der Kontaktfrage Student -Masse): Sokrates und die Propaganda / Über Politik als Kunst des Möglichen / Brüderliche Kampfesgrüße in Prag / Zum Pulverfaß im Nahen Osten / Angst und Hoffnung in unserer Zeit / Groteske Unterhaltung der beiden Janusköpfe untereinander / Widerstand und Friede / Marx, aufrechter Gang, konkrete Utopie / Philosophie ist Lehre dessen was nottut, als Wille zu seinem Begriff, als Begriff seines Willens / Wie Marxismus heute wieder »interessant« geworden / Zur Aktivierung der Basis / Begegnungen auf neuer Ebene, ohne Profitherrn, ohne Kommandantur / Die Lethargie verunsichern / Zum Hölderlin-Gedenktag 1970 / Zur Lenin-Feier 1970

ANHANG
Notstand jetzt / Die bürgerliche Welt und der Sozialismus / Register

Beschreibung

<p>Ernst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz. Von 1905 bis 1908 studierte er Philosophie bei Theodor Lipps in München und Oswald Külpe in Würzburg und wurde im Jahr 1908 promoviert. 1913 heiratete er die aus Riga stammende Bildhauerin Else von Stritzky. Als engagierter Gegner des Krieges ging er von 1917 bis 1919 mit seiner Frau in die Schweiz und war in Bern für das Archiv für Sozialwissenschaften tätig. 1917 beendete er in Locarno sein Werk Geist der Utopie. Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer. Die Ehe hielt bis 1928. Inzwischen war Bloch nach Berlin zurückgekehrt und der Kommunistischen Partei Deutschlands beigetreten. Zu seinen damaligen Freunden gehörten Bertolt Brecht, Kurt Weill, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin. Politisch war Bloch sehr aktiv und bekämpfte schon früh die aufstrebende NSDAP. Er wurde nach Hitlers Machtübernahme ausgebürgert und emigrierte mit seiner ebenfalls jüdischen Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz. Sie heirateten 1934 in Wien. Von 1936 bis 1938 lebten sie in Prag und emigrierten anschließend in die USA, wo sie zehn Jahre blieben. Dort schrieb Bloch an seinen Werken <em>Das Prinzip Hoffnung, Subjekt - Objekt. Erläuterungen zu Hegel und Naturrecht und menschliche Würde</em>. Nach dem Krieg, 1948, erhielt er einen Ruf nach Leipzig auf den Lehrstuhl für Philosophie. 1957 geriet er jedoch in Konflikt mit der SED und wurde emeritiert. Er zog nach Frankfurt am Main. <em>Spuren</em> und <em>Das Prinzip Hoffnung</em> erschienen 1959 im Suhrkamp Verlag. 1961 nahm Bloch eine Gastprofessur in Tübingen an, wo er bis zu seinem Tod 1977 blieb.</p>

Inhaltsverzeichnis

  • [Cover]
  • [Informationen zum Buch und Autor]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Widmung
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1902
  • 1905
  • Der blühende Spiesser 1911-13
  • Zu dumpf (1911)
  • Der blühende Spießer (1911)
  • Ein Panthersprung (1911)
  • Zweierlei Leben (1912)
  • Die Leere (1913)
  • Luddendorf und Weimar 1914-30
  • Der Aufmarsch (1914)
  • Der undiskutierbare Krieg (1914/15)
  • Das falsche Geleise Zimmerwalds (1917)
  • Schuldfrage und mögliche Regeneration (1917)
  • Schadet oder hilft Deutschland eine Niederlage seiner Militärs? (Oktober 1917)
  • Der Friede mit Potemkinischen Dörfern (März 1918)
  • Über einige Friedensprogramme in der Schweiz (Abgeschlossen Juli 1918, erschienen im Archiv für Sozialwissenschaft 1918/19)
  • Tätigsein mit Feuilleton? (1918)
  • Entfesselung der Pressefreiheit (1919)
  • Jugend, Hindenburg und Republik (1919)
  • Über die deutsche Ostorientierung (1923)
  • Die Bodenständigkeit als Blasphemie (Neuer Merkur, München 1920)
  • Verband sächsischer Germanen (1930)
  • Durchbruch und Hölle der Nazis 1932-38 (Berlin, Prag). (Näheres zu "Erbschaft dieser Zeit", zweiter Teil "Ungleichzeitigkeit und Berauschung")
  • Straße frei (1932)
  • Tag und Dunkel (1932)
  • Gedenket, schenket, wachet, betet (1932)
  • Achtung, wir geben genaue Zeit (1932)
  • Blutfahne und Geburtshaus (1933)
  • Zur Extravaganz des Unwirklichen (Geschickt an die "Frankfurter Zeitung" 1934, also umständehalber etwas verschlüsselt, mit der Hebelschen Hoffnung: der geneigte Leser denke an vieles)
  • Hexenprozesse in Deutschland (1935)
  • Musik der Bedrohung (1935)
  • Die Frau im Dritten Reich (1937)
  • Neuer Adel (1937)
  • Forscher, Betrüger, Schandpragmatismus (1936)
  • Hitlers "Kulturkampf", Herrenpfaffen und Christen (1936)
  • Wettkampf der Irrationalen (1936)
  • Straße anders frei (1936)
  • Herodes und das Licht (24. Dezember 1936)
  • Das englische Zeitwort "Prüfen" (1936)
  • Billige Bundesgenossen (1938)
  • Emir Franco als Nationalist (1936)
  • Thomas Manns Manifest (1937)
  • Demokratie als Ausnahme (1938)
  • Demokratie und Begabung (1934)
  • Die Fabel des Menenius Agrippa oder eine der ältesten Soziallügen (1936)
  • Zur Methodenlehre der Nazis (1936)
  • Der Nazi und das Unsägliche (1938)
  • Wiederkehr der Ideale (1937)
  • Der Intelektuelle und die Politik (1938)
  • Wilson geht um (1937)
  • Vom Hasard zur Katastrophe (1937) (An die deutschen Messegäste in Prag)
  • Permanente Explosion (1937)
  • Das Unrecht des Pessimismus (1938)
  • Jubiläum der Renegaten (1937)
  • Rettung der Moral (Internationale Literatur, Moskau, 1937)
  • Die Nazis und ihr "Neuheidentum" (1937)
  • Hitlers Frömmigkeit (1937)
  • Götzendämmerung über den Nazis 1938-1943, New York, Cambridge, Mass., USA
  • Reine Sorge (1938)
  • Ansprache auf dem Congress of American Writers (New York 1939)
  • Reminescence on Prague (Juli 1938)
  • Betrug mit Frieden (September 1938)
  • Zerstörte Sprache – zerstörte Kultur (Vortrag im Schutzverband Deutscher Schriftsteller, New York, 1939)
  • Fichtes Reden an die deutsche Nation (1943)
  • Über Wurzeln des Nazismus. Vortrag in einem College (1939)
  • Halbheit, Ganzheit und die Folgen (1943)
  • Der Nazi und die tragische Maske (1943)
  • Reaktionäres und der XX. Parteitag 1951-56, Leipzig
  • Nicht ranzig (1951)
  • Halbe Lunge (1954)
  • Die Todesschleife (1952)
  • Wahre Rettung abendländischer Kultur (1954)
  • Marx und die bürgerlichen Menschenrechte (1953)
  • Über Kulturbünde und Verwandtes (Ein Vortrag 1951)
  • Über die Bedeutung des XX. Parteitags (Mai 1956)
  • Schlußwort auf dem Kongreß der Deutschen Akademie der Wissenschaften Berlin, Schichten der Freiheit betreffend (März 1956)
  • Friede den Hütten (1956)
  • Brot und Tanz (1956)
  • Widerstand und Friede 1961-70, Tübingen
  • Anfragen
  • Liegt es am System? (Interview für die Tübinger Studentenzeitschrift "Notizen",1965)
  • Aus einem Forum-Gespräch (Teilnehmer unter anderen Reblin, Marsch, Dutschke, Bloch) (II. 1968)
  • Erinnerung (bei Gelegenheit der Kontaktfrage Student – Masse): Sokrates und die Propaganda (Prager Weltbühne 1937)
  • Über Politik als Kunst des Möglichen (Interview für die Tübinger Studentenzeitschrift "Notizen",15.6.1962, Teilnehmer Rainer Tarnchina, Jochen Briegleb und Helmut Strizek.)
  • Brüderliche Kampfesgrüße in Prag (Antwort auf eine Anfrage, "Die Zeit", IX. 1968)
  • Zum Pulverfaß im Nahen Osten (Ansprache bei der deutsch-israelischen Kundgebung, Frankfurt/Main, 27.6.1967)
  • Angst und Hoffnung in unserer Zeit ("Darmstädter Gespräch", 1963)
  • Groteske Unterhaltung der beiden Janusköpfe untereinander (Silvester 1968)
  • Widerstand und Friede (Ansprache bei der Friedenspreisverleihung, Frankfurt, Paulskirdie, Oktober 1967)
  • Marx, aufrechter Gang, konkrete Utopie (Vortrag zum 150. Geburtstag von Karl Marx, Trier, Mai 1968)
  • Philosophie ist Lehre dessen was nottut, als Wille zu seinem Begriff, als Begriff seines Willens (1969)
  • Wie Marxismus heute wieder "interessant" geworden (1969)
  • Zur Aktivierung der Basis (1970)
  • Begegnungen auf neuer Ebene, ohne Profitherrn, ohne Kommandantur (1970)
  • Die Lethargie verunsichern (1970)
  • Zum Hölderlin-Gedenktag 1970
  • Zur Lenin-Feier 1970
  • Anhang
  • Notstand jetzt (1966)
  • Die bürgerliche Welt und der Sozialismus. Gruß-Adresse an die "10. Sommerschule der Philosophen" in Korčula/Jugoslawien (1973)
  • Namenregister. Zusammengestellt von Burghart Schmidt

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