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Postkapitalismus

Grundrisse einer kommenden Ökonomie

Paul Mason

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Paul Mason, Postkapitalismus (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518744796

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Drei Dinge wissen wir: Der Kapitalismus hat den Feudalismus abgelöst; seither durchlief er zyklische Tiefs, spätestens seit 2008 stottert der Motor. Was wir nicht wissen: Erleben wir eine der üblichen Krisen oder den Anbruch einer postkapitalistischen Ordnung?


Paul Mason blickt auf die Daten, sichtet Krisentheorien – und sagt: Wir stehen am Anfang von etwas Neuem. Er nimmt dabei Überlegungen auf, die vor über 150 Jahren in einer Londoner Bibliothek entwickelt wurden und laut denen Wissen und intelligente Maschinen den Kapitalismus eines Tages »in die Luft sprengen« könnten. Im Zeitalter des Stahls und der Schrauben, der Hierarchien und der Knappheit war diese Vision so radikal, dass Marx sie schnell in der Schublade verschwinden ließ. In der Welt der Netzwerke, der Kooperation und des digitalen Überflusses ist sie aktueller denn je.


In seinem atemberaubenden Buch führt Paul Mason durch Schreibstuben, Gefängniszellen, Flugzeugfabriken und an die Orte, an denen sich der Widerstand Bahn bricht. Mason verknüpft das Abstrakte mit dem Konkreten, bündelt die Überlegungen von Autoren wie Thomas Piketty, David Graeber, Jeremy Rifkin und Antonio Negri und zeigt, wie wir aus den Trümmern des Neoliberalismus eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft errichten können.

Kritik

»Ein unschlagbares Buch: ein Zündfunke für die Vorstellungskraft,
mit Röntgenstrahlen durchleuchtet es die Art und
Weise, wie wir heute leben. In dieser Hinsicht ist Mason ein
würdiger Nachfolger von Marx.«
The Guardian 15.08.2015

Beschreibung

<p>Paul Mason, geboren 1960 in Leigh, ist ein englischer Autor und vielfach ausgezeichneter Fernsehjournalist. Er arbeitete lange für die BBC und Channel 4 News und schreibt regelmäßig für den <em>Guardian</em>.</p>

Inhaltsverzeichnis

  • [Cover]
  • [Informationen zum Buch/Autor]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Teil I
  • 1 Der Neoliberalismus ist kaputt
  • Eine weitere Droge
  • Fiatgeld
  • Finanzialisierung
  • Die Welt ist aus dem Lot
  • Die Informationstechnologierevolution
  • Das Zombiesystem
  • 2 Lange Wellen, kurzes Gedächtnis
  • Vor dem Erschießungskommando
  • Was Kondratjew wirklich sagte
  • Die imaginäre Kurve
  • Ein kalter Raum in Moskau
  • Das Problem der Zufallsdaten
  • Zur Rettung Kondratjews
  • 3 Hatte Marx am Ende doch recht?
  • Was Marx sagte …
  • Der Kapitalismus unterdrückt den Markt
  • Der Kapitalismus mutiert
  • Warum die Linke die Katastrophe braucht
  • Die große Desorientierung
  • Das Problem der Krisentheorie
  • Der perfekte Zyklus
  • Was erzeugt den Zyklus?
  • 4 Ein unterbrochener langer Zyklus
  • Die Macht klarer Regeln
  • Der Nachkriegsaufschwung als Zyklus
  • Warum überschritt die Welle ihren Scheitelpunkt?
  • Eine Parodie auf Keynes
  • Der Angriff auf die Arbeiter
  • Die unterbrochene Welle in Bildern
  • Wie wurde das Muster durchbrochen?
  • Teil II
  • 5 Die Propheten des Postkapitalismus
  • Peter Drucker: Die richtigen Fragen
  • Die Informationsgüter verändern alles
  • Der Aufstieg von Open Source
  • »Am Rand des Chaos dahingleiten«
  • Eine neue Produktionsweise?
  • Die Ökonomie der kostenlosen Dinge
  • Der allgemeine Verstand
  • Eine dritte Art von Kapitalismus?
  • Der Postkapitalismus: Eine Hypothese
  • 6 Auf dem Weg zur kostenlosen Maschine
  • Die Arbeit ist die Quelle des Werts
  • Die Arbeitswerttheorie in Zahlen
  • Einige legitime Einwände …
  • Die Produktivität in der Arbeitswerttheorie
  • Die Abkehr von der Zukunft
  • Warum das bedeutsam ist …
  • Karl Marx und die Informationsmaschinen
  • Wenn Maschinen denken
  • Kostenlose Maschinen in einer gelenkten Volkswirtschaft
  • Wie würde der Informationskapitalismus aussehen?
  • 7 Wunderbare Störenfriede
  • 1771-1848: Die Fabrik als Schlachtfeld
  • 1848-98: Menschen gegen Maschinen
  • 1898-1948: Hebt einen Barren auf und geht damit
  • Lenin und die Aristokraten
  • Eine furchtbare Schönheit: 1916-39
  • Das Massaker an den Hoffnungen
  • 1948-89: Die Arbeit wird »absurd«
  • 1967-76: Das heiße Jahrzehnt
  • Italien: Eine neue Art von Kontrolle
  • Digitale Rebellen, analoge Sklaven
  • Teil III
  • 8 Transitionen
  • Ein Bolschewik auf dem Mars
  • Der russische Albtraum
  • Die Debatte über die Wirtschaftsrechnung
  • Transitionen haben ihre eigene Dynamik
  • Angriff der Cyberstalinisten
  • Umwälzungen: Shakespeare oder Marx
  • Was die Transition vorantreibt
  • 9 Rationale Gründe zur Panik
  • Wie wir die Klimakatastrophe abwenden können
  • Die demografische Zeitbombe
  • Die globale Elite im Zustand der Verleugnung
  • 10 Das »Projekt Null«
  • Die fünf Prinzipien der Transition
  • Übergeordnete Ziele
  • Erst das Modell, dann das praktische Handeln
  • Die Wikipolis
  • Ausweitung der kollaborativen Arbeit
  • Monopole unterdrücken oder verstaatlichen
  • Lasst die Marktkräfte verschwinden
  • Vergesellschaftung des Finanzsektors
  • Ein Grundeinkommen für jeden
  • Das entfesselte Netzwerk
  • Ist das wirklich möglich?
  • Befreien wir das Eine Prozent
  • Anmerkungen
  • Einleitung
  • 1 Der Neoliberalismus ist kaputt
  • 2 Lange Wellen, kurzes Gedächtnis
  • 3 Hatte Marx am Ende doch recht?
  • 4 Ein unterbrochener langer Zyklus
  • 5 Die Propheten des Postkapitalismus
  • 6 Auf dem Weg zur kostenlosen Maschine
  • 7 Wunderbare Störenfriede
  • 8 Transitionen
  • 9 Rationale Gründe zur Panik
  • 10 Das »Projekt Null«
  • Danksagung
  • Register

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