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Postkoloniale Politikwissenschaft

Theoretische und empirische Zugänge

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Aram Ziai(Hg.), Postkoloniale Politikwissenschaft (2016), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839432310

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Welche Relevanz hat die Perspektive der postkolonialen Studien für die Politikwissenschaft? Die Frage nach den Auswirkungen der Epoche des Kolonialismus lässt verschiedene Bereiche der Disziplin - darunter Politische Theorie, Geschlechterverhältnisse, Internationale Beziehungen und Politische Systeme - in einem neuen Licht erscheinen.
Die in diesem Band versammelten postkolonialen Analysen politischer Theorien, Institutionen und Prozesse, die sich auf empirischer und theoretischer Ebene bewegen, machen eurozentrische Strukturen und koloniale Argumentationsmuster in der Politikwissenschaft, in der Politikpraxis auf deutscher und internationaler Ebene sowie in postkolonialen Ländern sichtbar.

Beschreibung

Aram Ziai ist Heisenberg-Professor für Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien an der Universität Kassel.

Kritik

»Allein das Line-Up der Beitragenden lässt das Herz höher schlagen.«
Tunay Önder, https://dasmigrantenstadl.blogspot.com, 1 (2019)

»Der Sammelband [bietet] einen guten ersten Überblick über die dringend notwendige postkoloniale Auseinandersetzung mit politikwissenschaftlichen Forschungsfragen und zeigt auf, wohin diese führen kann.«
Catharina Wessing, PERIPHERIE, 2 (2017)

»Wer sich mit Kolonialismus beschäftigt, sollte nicht vergessen, zu diesem Sammelband zu greifen.«
Ulrich Ramm, Mitteilungen der Berliner Gesellschaft für Missionsgeschichte, 55/3 (2017)

»Wirklich empfehlenswert, wenn man sich einen Einstieg in dieses Thema verschaffen möchte. Für Politikwissenschaftler_innen, die sich mit Postkolonialismus nicht besonders gut auskennen, ein Muss.«
www.antjeschrupp.com, 14.02.2017

»With this collection, there can be hardly any doubt that postcolonial political science is an urgent and pressing field of research and that its decolonization is on the way.«
Sebastian Garbe, KULT_online, 49 (2017)

»Weil das Buch sehr wichtige Themen anspricht, ist den Autoren zu wünschen, dass der Sammelband auch jenseits von Politik-Seminaren und Uni-Hörsälen eine breite Leserschaft finden wird. Potenzial zum postkolonialen Standardwerk hat das Buch schon jetzt.«
Paul Starzmann, www.vorwaerts.de, 22.11.2016

Besprochen in:
www.centrum3.at, 11 (2016)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Danksagung
  • Einleitung: Unsere Farm in Zhengistan
  • Postkoloniale Studien und Politikwissenschaft
  • Europa provinzialisieren: Politische Theorie
  • Geist, Körper und Mut
  • Frantz Fanon in der Politikwissenschaft
  • Gewalt weiter denken in der Kolonialität des Wissens
  • Doppelt im Schatten: Geschlechterverhältnisse in der Politik
  • FrauenUnrechte richten
  • Geschlechtergerechtigkeit unter postkolonialen und Post-Konflikt-Bedingungen?
  • Landpolitiken, Eigentum und Geschlechterverhältnisse im postkolonialen Indien
  • Die Anderen im Inneren: Politik der BRD
  • „Billig und willig“
  • Orientalismus und demokratische Kritik
  • Silencing the Present
  • Befrieden und Entwickeln: Internationale Politik
  • Von Wissenproduktion, Weltordnung und ,worldism‘
  • Postkoloniale Zugänge in der Friedens- und Konfliktforschung
  • Mit dem postkolonialen Pflug über entwicklungspolitische Felder
  • Demokratie und Widerstand in einer postkolonialen Welt: Politische Systeme
  • Der „listige“ Staat, Privatisierung öffentlicher Güter und Rechtspluralismus in Indien
  • Demokratie(n) im Plural denken
  • Jenseits funktionaler Äquivalente
  • Dekoloniale Perspektiven auf Demokratieaufbau in Afghanistan
  • Den Leviathan zähmen
  • Autorinnen und Autoren

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