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Postkolonialismus und (Inter-)Medialität

Perspektiven der Grenzüberschreitung im Spannungsfeld von Literatur, Musik, Fotografie, Theater und Film

Beschreibung

Im Horizont der Germanistik haben sich gerade in den vergangenen Jahren die Postkolonialen Studien als ein lebendiges und vielfältiges Forschungsparadigma etablieren können.
Im Anschluss daran macht sich der Band eine (inter-)mediale Ausweitung der postkolonialen Perspektive zur Aufgabe - verknüpft mit der Frage, wie dies Chancen zur Überschreitung der doch starken Schriftzentriertheit in der Postkolonialen Germanistik bieten kann. Die Beiträge beschäftigen sich vor allem kritisch mit der Darstellung kultureller Fremdheit in Literatur, Musik, Fotografie, Theater und Film im 20./21. Jahrhundert sowie ihren intermedialen Schnitt- und Grenzbereichen.

Beschreibung

Laura Beck (Dr. phil.) ist Lektorin an der Universität Lüttich.
Julian Osthues (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover. Postkolonialismus und (Inter-)Medialität
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Postkoloniale Mediengeschichte. Historische Argumente für ein zukünftiges Forschungsfeld
  • Dekonstruktion imperialer Denkstrukturen in Christian Krachts postkolonialem Schweiz-Roman Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten
  • Vollkommene Dunkelheit. Ulrich Köhlers Schlafkrankheit als filmisches Rewriting von Joseph Conrads Heart of Darkness
  • Fesselnde Blicke. Funktionen visiotyper Repräsentationen von Albinismus
  • Schwarz-Weiß-Zeichnung. Die drei deutschen Inszenierungen von Jean Genets Les Nègres (1964, 1983, 2014) im Spiegel des Feuilletons
  • Christoph Schlingensiefs Operndorf jenseits des Postkolonialismus?
  • Das postkoloniale Wissen und die Fotografie. Leonore Mau, Hubert Fichte, Thomas Meinecke und Michaela Melián in Bahia
  • Musuri. Die erste große bundesdeutsche Fernsehauslandsreportage blickt 1954 auf den Kongo
  • ›Zeitreise in die Kolonialvergangenheit‹ als touristische Attraktion? Repräsentation der deutschen Kolonialgeschichte in aktuellen Reiseführern zu Tansania
  • Bilder postkolonial lesen? Forschungsperspektiven auf Selbst- und Fremdbilder in der visuellen Alltagskultur
  • Die Stimme aus dem Buch. Über fingierte fremdkulturelle Mündlichkeit in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur am Beispiel von Thomas Stangls Roman Der einzige Ort
  • Nilpferdpeitsche und Botanisiertrommel. (Post-)Koloniale Dinge in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
  • »An ihren Tänzen sollt ihr sie erkennen!« Anmerkungen über Jazz, Tanz und Politik
  • Waka Waka (This Time for Africa): Kritische Perspektiven auf eine popkulturelle Inszenierung von Hybridität
  • Antikolonialismus oder Postkolonialismus? Uwe Timms Roman Morenga und die Germanistik
  • Verschobene Einbildungen. Afrika-Konstruktionen in der jüngsten deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
  • Autorinnen und Autoren

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