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Lernbilder

Collagen als Ausdrucksform in Untersuchungen zu Lernvorstellungen Erwachsener

Susanne Umbach

Beschreibung

Untersuchungen zum Lernen Erwachsener sind geprägt von einer Scheu davor, nicht-textförmiges Material als Datengrundlage zu nutzen. Gemieden werden z.B. Bilder oder andere Formen des ästhetischen Ausdrucks, insbesondere wenn das Material von Laien gestaltet wurde. Susanne Umbach zeigt, auf welcher theoretischen Basis Collagen als ästhetische Ausdrucksformen in der Forschung zum Lernen Erwachsener Anwendung finden können, wie ein Auswertungsprozess aussehen kann und welche Einblicke in die Lernvorstellungen Erwachsener anhand von Collagen möglich sind. Dabei wird Lernen als ein Geschehen sichtbar, das den Menschen als leibliches, zeitliches und soziales Wesen betrifft und das es ermöglicht, in der Welt zu handeln und diese Welt handelnd zu gestalten.

Beschreibung

Susanne Umbach (Dr. phil.), geb. 1972, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung der Universität Hamburg. Sie forscht zu Kompetenzverschiebungen und -erweiterungen im Kontext von Industrie 4.0. Ihr Interesse gilt einer subjektorientierten Forschung in der Erwachsenenbildung.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Collagen als Lernbilder
  • Erfahrungen mit Collagen in der Erwachsenenbildungsforschung
  • Das Problem des eigenen Standpunkts
  • Ein zusammenfassender Ausblick
  • 1. Welche Vorannahmen bilden die Grundlage für die Frage nach den Lernvorstellungen Lernender?
  • 1.1 Lernen in der Zeit
  • 1.2 Lernen und Leiblichkeit
  • 1.3 Lernen als Verunsicherung
  • 1.4 Lernen in der Welt
  • 1.5 Lernen und das Neue
  • 1.6 Lernen – intendiert und ‚nebenbei‘?
  • 1.7 Lernen – anwendungsorientiert und transformativ
  • 1.8 Lernen und Gesellschaft
  • 2. Warum Collagen?
  • 2.1 Das Prinzip „Collage“
  • 2.2 Collage als Forschungsprinzip
  • 2.3 Collagen als Herausforderungen der Alltagswahrnehmung und Alltagsästhetik
  • 3. Ästhetik – die Wahrnehmung und Deutung der Welt über die Sinne
  • 3.1 Ästhetische Rationalität – ästhetisches Denken
  • 3.2 Verwobenheit sinnlich-ästhetischer und begrifflich-sprachlicher Weltzugänge
  • 3.3 Sprache und sinnliche Erkenntnis
  • 3.4 Leiblichkeit
  • 3.5 Ästhetische Erfahrung
  • 3.6 Ästhetischer Ausdruck
  • 4. Die Collage als Bild
  • 4.1 Faktoren der Bildlichkeit
  • 4.2 Collagen aus Lernwerkstätten als Bilder?
  • 5. Collagen als Medien
  • 5.1 Medien als artikulierte Selbstverständnisse
  • 5.2 Das Medium als Bote und Spur
  • 5.3 Medien als Grundlage von Kultur
  • 5.4 Medien als physiklose „Geltung“
  • 5.5 Collagen als Medien?
  • 6. Empirische Zugänge I: Die Entstehung der Collagen und die Grundlagen ihrer Interpretation
  • 6.1 Von der „Gruppendiskussion“ zur „Lernwerkstatt“
  • 6.2 „Macht eine Collage!“ – Analyse einer außergewöhnlichen Situation
  • 6.3 Collagen interpretieren – Explikation der Grundannahmen
  • 6.4 Die Systematik der Interpretation
  • 7. Empirische Zugänge II: Wahrnehmen – Auslegen – Verstehen
  • 7.1 Fragen an das Material
  • 7.2 Das Sample – die Auswahl der Collagen
  • 7.3 Analyse und Interpretation der Collage „Köpfe“
  • 7.4 Analyse und Interpretation der Collage „Unperfekt Heart“
  • 7.5 Analyse und Interpretation der Collage „Zutritt verboten“
  • 8. Vom Blick auf die Einzelcollage zu einer Gesamtsicht – Ergebnisse des Projekts „Lernbilder“
  • 8.1 Landmarken und Orientierungen subjektiver Lernvorstellungen
  • 8.2 Vorstellungen vom Lernen als Vorstellungen vom Leben?
  • 8.3 Perspektivität
  • 9. Zusammenfassende Betrachtung des Projekts „Lernbilder“
  • 9.1 Bilder als Zugang zum Lernen Erwachsener?
  • 9.2 Lernwerkstätten: die Arbeit am gemeinsamen Werk als Ort der Bedeutungsproduktion
  • 9.3 Collagen – die Herausforderung des Materials
  • 9.4 Lernvorstellungen Erwachsener als Landschaft: Landmarken, Orientierungen und Perspektivität
  • 9.5 Forschungsperspektiven
  • Literatur

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