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Scheiben

Medien der Durchsicht und Reflexion

Beschreibung

Die »Scheibe« - verbindend und trennend zugleich -, scheint ein Ding zu sein, dessen Unscheinbarkeit erst durch Störungen wie Kratzer oder Spiegelungen suspendiert wird.
Ob Schaufenster, Zuckerglas oder zeitgenössische Screens: Die Bandbreite der Beiträge aus Architekturgeschichte, Medien-, Film-, Kunstwissenschaft und Fototheorie macht den prekären Bildträger »Scheibe« in historisch und materiell spezifischen Anordnungen als ein transversales medienepistemisches Objekt begreifbar.

Beschreibung

Dennis Göttel (Dr. phil.) ist Postdoc für Kulturgeschichte des Wissens an der Leuphana Universität Lüneburg.
Florian Krautkrämer (Dr. phil.) lehrt Film- und Medienwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Einführung
  • Fenster, Spiegel, Spur. Susan Sontags fotografische Metaphern der »selektiven Transparenz«
  • Knacks/Bürgerkrieg: Das Glasnegativ als politische Oberfläche
  • »Als blickten wir durch eine Glasscheibe in den realen Raum«. Objektive und die Analyse audiovisueller Medien
  • Through the Looking Glass – die Glasscheibe als kinematografisches Ding. Bild(produktions)ästhetische und dingtheoretische Bemerkungen und Ansichten
  • Schichten und der Zwischenraum. Über Ästhetik und Funktion von Scheiben im 3D-Film am Beispiel von Martin Scorseses HUGO
  • Gitter / Scheibe. Medien der Tierschaustellung zwischen Transparenz und Opazität
  • Unterscheiden über Leichen unter Scheiben und Gleichen. Zum Wahrnehmen politischer Gewalt durch spielfilmische Undurch- und Einsicht in Abscheibungen
  • Im Schaufenster: Arbeit hinter Glas
  • Die neue Materialität der Kommunikation
  • Autoren

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