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Der Anteil der Dinge an der Gesellschaft

Sozialität - Kognition - Netzwerke

Gustav Roßler

Diese Publikation zitieren

Gustav Roßler, Der Anteil der Dinge an der Gesellschaft (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839432976

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Beschreibung / Abstract

Wie lässt sich das Miteinander von Menschen und Dingen in Gesellschaft denken? Kann man Dinge als soziale Akteure betrachten? Gustav Roßler plädiert für eine stärkere Berücksichtigung der Dinge in der Soziologie. Er bezieht die verteilte Kognition in seine Überlegungen ein und schlägt Weiterentwicklungen zentraler Begriffe der Wissenschafts- und Technikforschung (Science and Technology Studies) vor, darunter Handlungsmacht (agency), Quasi-Objekte, Grenzobjekte, technische Objekte, epistemische Dinge, Akteurnetzwerke, heterogene Assoziationen sowie Objektinstitutionen.

Beschreibung

Gustav Roßler (Dr. phil.) hat in Berlin und Paris Philosophie, Soziologie und Psychologie studiert. Er ist als freier Übersetzer (u.a. von Paul Virilio, Gilles Deleuze, Andrew Pickering, Bruno Latour) sowie als Publizist tätig. 2014 promovierte er am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin.

Kritik

Besprochen in:
Information Philosophie, 1 (2016)
Deutschlandfunk Büchermarkt, 07.02.2017, Heidemarie Schumacher

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Der Anteil der Dinge an der Gesellschaft
  • Inhalt
  • Einleitung
  • KAPITEL 1. KLEINE GALERIE NEUER DINGBEGRIFFE
  • 1.1 Hybriden
  • 1.2 Quasi-Objekte
  • 1.3 Grenzobjekte
  • 1.4 Technische Objekte
  • 1.5 Epistemische Dinge
  • 1.6 Dinge neu konzeptualisiert: konkret, plural, unrein, werdend, problematisch, netzig
  • KAPITEL 2. SOZIALITÄT MIT DINGEN
  • 2.1 Eine Soziologie mit Dingen
  • 2.2 Dinge sozial durch Handlung
  • 2.3 Dinge sozial durch Normativität
  • 2.4 Zwei Versuche, Dinge sozial zu diskreditieren: Sachzwang und Verdinglichung
  • 2.5 Dinge sozial durch Assoziation
  • KAPITEL 3. KOGNITION MIT DINGEN
  • 3.1 Von der künstlichen zur verteilten Kognition
  • 3.2 Darstellen, Erkennen und zirkulierende Referenz
  • KAPITEL 4. GESELLSCHAFT UND DENKEN MIT DINGEN
  • 4.1 Dinge sozial durch Kognition
  • 4.2 Institutionen und Koordinationen
  • Schluß
  • Nachwort und Dank
  • Literatur

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