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Kleinstaaten und sekundäre Akteure im Kalten Krieg

Politische, wirtschaftliche, militärische und kulturelle Wechselbeziehungen zwischen Europa und Lateinamerika

Beschreibung

Welche Rolle spielten im Kalten Krieg Akteure, die im globalen Machtgefüge eine untergeordnete Stellung einnahmen? Inwieweit war es Kleinstaaten und sekundären Akteuren trotz ihrer Abhängigkeit von den Supermächten möglich, miteinander Kooperationen einzugehen - teils auch über die Schranken ideologischer Lager hinweg? Auf der Grundlage empirischer Quellenarbeit zeigen die Beiträge dieses Bandes am Beispiel transnationaler und transkultureller Verflechtungen zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren (wie Wirtschaftsunternehmen, Solidaritätsgruppen und Kulturschaffenden) die Möglichkeiten und Grenzen von Wechselbeziehungen zwischen Europa (insbesondere Zentraleuropa) und Lateinamerika auf.
Mit einem Vorwort von Bernd Greiner.

Beschreibung

Albert Manke (Dr.), geb. 1976, ist Mitarbeiter der Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte und Principal Investigator am Global South Studies Center der Universität zu Köln.
Katerina Brezinová (Prof. Dr.), geb. 1970, ist
Assistenzprofessorin am Institut für Internationale Beziehungen und Europastudien der Metropolitan University
Prague und Direktorin des dort angesiedelten Iberoamerika-Zentrums.
Unter ihren Publikationen findet sich das preisgekrönte Werk El
Imaginario Chicano (Karolinum, Charles University Press, 2014), das sich
mit der politischen und sozialen Ikonographie der Chicanos in den USA
beschäftigt.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung. Kleinstaaten und sekundäre Akteure im Kalten Krieg aus der Perspektive der europäischen Lateinamerikaforschung
  • Im Schatten des Imperiums. Überlegungen zur politisch-strategischen Position von Kleinstaaten in Europa und in Lateinamerika und der Karibik zur Zeit des Kalten Krieges
  • Iberoamerikanische Studien in der Tschechoslowakei zur Zeit des Kalten Krieges
  • Historische Grundlagen der tschechoslowakisch-lateinamerikanischen Beziehungen zwischen 1945 und 1989
  • ›Profite‹ oder ›Politik‹. Die Dilemmata der britisch-kubanischen Beziehungen zu Beginn des Kalten Krieges
  • Die deutsch-brasilianische Connection. Eine geheime Kooperation zum Aufbau des brasilianischen Atomprogramms zu Beginn der 1950er Jahre
  • Guatemala und die Tschechoslowakei zu Beginn des Kalten Krieges
  • Waffen für ein revolutionäres Kuba. Kuba und die Tschechoslowakei: Der Beginn einer neuen transatlantischen Allianz im Kalten Krieg
  • Tropenfrüchte für die Tschechoslowakei, Techniker für Kuba. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der sozialistischen Tschechoslowakei und dem revolutionären Kuba
  • Der Aufbau der Beziehungen zwischen der SBZ/DDR und Argentinien, 1947–1972
  • Der Putsch Pinochets und die ersten Jahre des chilenischen Militärregimes. in Geheimdienstberichten der tschechoslowakischen Residentur in Santiago de Chile
  • Die Tschechoslowakei und Brasilien im Kalten Krieg. Diplomatie, Wirtschaft, Geheimdienste und Guerillas
  • Von Ottakring nach Cuatro Esquinas. Beziehungen und Kooperationen zwischen Nicaragua und Österreich von 1979 bis 1990
  • Der Kalte Krieg auf Film. Propaganda im Dienste tschechoslowakischer Aktivitäten in Lateinamerika
  • Schlussbetrachtungen
  • Autorinnen und Autoren

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