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Die Gesellschaft des langen Lebens

Soziale und individuelle Herausforderungen

Beschreibung

Die Alten werden immer älter - mit dem demographischen Wandel werden in den kommenden Jahren neue Fragen aufkommen: für einzelne Personen, für Institutionen und Professionen, für Politik und Gesellschaft. Die in diesem Buch vorgestellten verschiedenen Zugänge in der interdisziplinären Gerontologie tragen dazu bei, das Alter(n) vielschichtig und facettenreich als soziales, individuelles, kulturelles, biologisches und medizinisches Phänomen zu verstehen. Es wird deutlich: Abhängig von gesellschaftlichen, sozialen und individuellen Gegebenheiten ist die Lebensphase »Alter« gestaltungsoffen. Diese historisch neue Erfahrung eröffnet eine - herausfordernde - Zukunft der Vielfalt in einer Gesellschaft des langen Lebens.

Beschreibung

Claudia Stöckl (Dr. phil.) ist Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Graz. Sie leitet die Koordinationsstelle Alter(n) an der Universität Graz.
Karin Kicker-Frisinghelli (Mag. phil.), Dipl.-Behindertenpädagogin, ist Dissertandin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz.
Susanna Finker (Mag. FH) studierte Soziale Arbeit an der FH JOANNEUM mit dem Schwerpunkt »Erwachsene und alte Menschen« und ist Mitarbeiterin der Koordinationsstelle Alter(n) an der Universität Graz.

Kritik

»Der Band bietet [...] ein breites Spektrum an Themen zur Diskussion der Probleme und Herausforderungen einer 'Gesellschaft des langen Lebens'. Dabei werden teilweise originelle Einsichten in Bereiche ermöglicht, die die Diskussion zu Altern und Alter zu bereichern vermögen.«
Christine Matter, www.socialnet.de, 05.06.2017

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Forschen in einer Gesellschaft des langen Lebens. Eine Einleitung
  • DISKURSE UND PARADIGMEN DER GESELLSCHAFT DES LANGEN LEBENS
  • Die Idee einer Kritischen Sozialgerontologie
  • Schöne neue Alterswelt? Zum ideologischen Charakter des Active Ageing
  • Bildung im Alter. Zwischen Aufbruch und Abschied
  • SELBSTÄNDIGKEIT IM ALTER – PERSPEKTIVEN UND KONTROVERSEN
  • AktivDaheim – Spielerische Förderung von Menschen mit Demenz durch Multimodales Training und Intelligente Interaktion
  • Ein Tablet für Herrn Wolf. Nutzer*innenbeteiligung in Innovationsprozessen am Beispiel altersgerechter Technologien
  • Seniorinnen und Smartphones bzw. Tablets. Anforderungen an Usability, Funktionalitäten, Bildungsangebote, Kaufberatung & Support
  • Pflicht zur Wahrheit, Pflicht zur Lüge? Ethische Fragen in der Demenzpflege
  • Alt, psychisch krank und das Leben zu Hause gut weiter entwickeln – ein Widerspruch?
  • MÖGLICHKEITEN IM ALTER, FÜR DAS ALTER UND DURCH DAS ALTER
  • „[…] die Zeit war schweigend in mir stehen geblieben“ Psychoanalyse und Altern
  • Wie können wir mit von Demenz betroffenen Menschen „Im-Gespräch-Bleiben“ und den „Kampf um die Wahrheit“ vermeiden?
  • Lebensplanungen für das Alter(n). Soziologische Perspektiven
  • Mainstreaming Ageing in der Erwachsenenbildung. ErwachsenenbildnerInnen vor neuen Herausforderungen
  • Die Leiblichkeit des Menschen in einer Pädagogik des Alters
  • DIVERSITÄT UND SELBSTBESTIMMUNG – GEFÄHRDUNGEN IM ALTER
  • Autonomie und Freiheit als Menschenrechte im Alter? Aktuelle Rechtsprechung im Hinblick auf freiheitsbeschränkende Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen nach HeimAufG – Eine kritische Würdigung
  • Grad der Pflegeabhängigkeit von kontinenten und inkontinenten Pflegeheimbewohnerinnen
  • Altersarmut von Frauen in Österreich
  • Die Vielfalt des Alters und Alterns in österreichischen Alten- und Pflegeheimen
  • Diversität im Alter. Intersektionale Perspektiven auf Alter und sexuelle Orientierung
  • Autorinnen und Autoren

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