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Ästhetiken in Kindheit und Jugend

Sozialisation im Spannungsfeld von Kreativität, Konsum und Distinktion

Beschreibung

In Kindheit und Jugend ist eine Auseinandersetzung mit ästhetischen Darstellungs- und Wahrnehmungsweisen hochgradig relevant. Die Bedeutsamkeit ästhetischer Positionierungen - etwa durch die Wahl der Kleidung oder Accessoires, durch Make-up oder technische Geräte - kann einerseits als Anzeichen einer sehr erfolgreichen Kommerzialisierung von Kindheit und Jugend gedeutet werden. Andererseits zeugt sie aber auch von einem Gespür, mit dem sich Kinder und Jugendliche die Alltagswelt, in der sie leben, zu eigen machen. Um die sozialen Verhältnisse von Ästhetiken, Ökonomien und Generationenbeziehungen in den Blick zu nehmen, versammelt dieser interdisziplinäre Band Forschungsperspektiven zu Alltagsästhetiken in Kindheit und Jugend.

Beschreibung

Sebastian Schinkel (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialisationsforschung, Kindheits- und Familienforschung, Kultursoziologie des Alltagslebens, Praxistheorien sowie Methoden qualitativer Forschung, insbesondere Ethnographie.
Ina Herrmann (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

Kritik

Besprochen in:
GMK-Newsletter, 1 (2017)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Ästhetiken des Alltags im Aufwachsen. Einleitung
  • Dinge, Konsum, Geschmack
  • Das Verschwinden der Blockflöte. Zum Wandel ästhetischer Präferenzen und Praktiken
  • Kindergeschmack. Überlegungen zu Ästhetik und Bildung in der Kindheit
  • Die dunkle Seite kindlicher Konsumkultur. Kindermarketing und seine ökonomischen Kosten
  • Die Kommerzialisierung kindlichen Sammelns. Beobachtungen zum Aufwachsen von Kindern
  • Dinge, Leiblichkeit und Weltzugang. Fragen zur Ästhetik und Aisthesis von Kindheit und Jugend
  • Mode, Körper und Geschlecht
  • Der maskierte Körper. Kosmetische Praktiken in der weiblichen Adoleszenz
  • Schön sein. Zur Bedeutung des Aussehens für junge Mädchen
  • Jugendliche Geschmacksallianzen. Ein soziologischer Streifzug durch die Geschäfte
  • Eigensinnige Inszenierungen. Ästhetische Umdeutungspraktiken von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*Jugendlichen im schulischen Alltag
  • Der Boxerstil. Zur Genese und Ästhetik agonaler Stilisierungen
  • Medien und Kommunikation,Gestaltung und Spiel
  • Die Ästhetik von Kinder- und Jugendmedien in einem globalisierten Medienmarkt
  • Comic, Manga und Graphic Novel in der zeitgenössischen Kinderkultur
  • Ins „Bildern“ kommen. Zur Veralltäglichung interpersonaler Bildkommunikation
  • Das gläserne Jugendzimmer? Ikonische Selbstentwürfe zwischen digitalen und analogen Räumen
  • Zwischen Anleitung und Eigenkreation. Überlegungen zur Ästhetik selbstgemachter Dinge im schulischen Kontext
  • Display(s) der Selbstkonstruktionen. Vermittlungsräume zwischen Jugendästhetiken und Kunstinstitutionen aus Perspektive der Kunstpädagogik
  • Transformations of the everyday. The social aesthetics of childhood
  • Autor*innen

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