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Die soziologische Kritik der philosophischen Vernunft

Zum Verhältnis von Soziologie und Philosophie um 1900

Daniel Suber

Diese Publikation zitieren

Daniel Suber, Die soziologische Kritik der philosophischen Vernunft (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839407271

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Dieses Buch rekonstruiert die Debatte um die Begründung der Geistes- und Kulturwissenschaften um 1900. Im Hintergrund stand dabei eine seit der Jahrhundertmitte einsetzende intellektuelle Entwicklung, in deren Verlauf das philosophische Wissen einen radikalen Reputationsverlust erlitt. Am daran anschließenden systematischen Neuansatz, einer Grundlagenreflexion, waren neben Philosophen auch Soziologen beteiligt, die für die moderne Wissenschaft zentrale Einsichten begründeten - ein Umstand, der häufig übersehen wird.
Anspruch der Studie ist es, das systematische Gewicht dieser Beiträge gegenüber denjenigen der Fachphilosophen abzuwägen.

Beschreibung

Daniel Suber (Dr. rer. soz.) lehrt Soziologie am Fachbereich Geschichte und Soziologie der Universität Konstanz. Er befasst sich mit Problemen sozialwissenschaftlicher Erkenntnistheorie und Methodologie, Kulturtheorie, Konfliktsoziologie sowie Fragen der Konstruktion kollektiver Identität auf dem Balkan.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Die soziologische Kritik der philosophischen Vernunft
  • Inhalt
  • Danksagung
  • Einleitung
  • Zur Methode: Begründung einer ›strukturanalytischen‹ Perspektive
  • Teil I: Zur Problem- und Sozialgeschichte der ›Krisis des Wissens
  • Zur ›Krise des Wissens‹: Genealogie, Ursachen, Aspekte
  • Teil II: Zur Programmatik einer ›Kritik der historischen Vernunft‹
  • Diltheys Programmatik einer ›Kritik der historischen Vernunft‹
  • Dilthey und Kant
  • Die ›Struktur des Lebens‹ als Gegenstandsbereich der Geisteswissenschaften
  • ›Erkenntnistheorie‹ und ›Selbstbesinnung‹
  • Diltheys Transformation der Erkenntnistheorie
  • Diltheys Ansätze zur Grundlegung der Geisteswissenschaften
  • Resümee
  • Die transzendentalphilosophische Begründung der ›Kulturwissenschaften‹ im Neukantianismus
  • Rickerts Programmatik einer ›Rehabilitierung der Philosophie‹
  • Rickerts Philosophie der Begriffsbildung
  • Rickerts Ontologie: ›Wert‹ und ›Welt‹
  • Resümee
  • Husserls Begründung der Phänomenologie
  • Phänomenologie als ›strenge Wissenschaft‹
  • Der Gegenstandsbereich und die Methoden der Phänomenologie
  • Resümee
  • Zwischenbetrachtung: Die ›philosophischen‹ Alternativen zur Lösung der ›Krise des Wissens‹
  • Abgrenzungslinien zwischen Lebensphilosophie, Neukantianismus und Phänomenologie
  • Drei Formen der ›praktischen‹ Vernunftkritik: Holismus, Dualismus, Monismus
  • Zur ›soziologischen‹ Kritik der ›philosophischen‹ Vernunft: Vorbereitende Bemerkungen
  • Teil III: Zur ›soziologischen‹ Kritik der ›philosophischen‹ Vernunft
  • Simmels Fundierung der Sozialwissenschaften zwischen Neukantianismus und Lebensphilosophie
  • Webers ›wirklichkeitswissenschaftliche‹ Begründung der modernen Sozialwissenschaften
  • Theorie und Soziologie des Wissens bei Mannheim
  • Soziologie und Phänomenologie bei Schütz
  • Ergebniszusammenfassung: Zur ›soziologischen‹ Kritik der ›philosophischen‹ Vernunft
  • Literatur
  • Primärquellen
  • Sekundärquellen

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