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Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel

Zur Theorie des Subjekts in der Spätmoderne

Diese Publikation zitieren

Heiner Keupp(Hg.), Joachim Hohl(Hg.), Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839405628

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Angesichts der gegenwärtig zu beobachtenden Veränderungen der Gesellschaft, die in den Sozialwissenschaften unter Stichworten wie »Zweite Moderne«, »Spätmoderne«, »Postmoderne« etc. verhandelt werden, steht das »Subjekt« als Basiskategorie sozialwissenschaftlicher Theoriebildung zur Debatte. Ist die Konzeption eines relativ autonom handelnden, sein Leben selbst bestimmenden und gestaltenden Individuums - und das war ja mit dem »Subjekt« einmal gemeint - noch sinnvoll angesichts sozialer Verhältnisse, die durch Prozesse zunehmender Individualisierung und Globalisierung gekennzeichnet sind? Hier setzt der vorliegende Band an: Es geht darum, wie verschiedene sozialwissenschaftliche Theorieansätze Subjektivität heute thematisieren; im Zentrum steht dabei die Frage, ob - und wenn ja, wie - diese verschiedenen Ansätze aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse in ihre Theoriebildung mit einbeziehen, und ob sie sie zum Anlass für Veränderungen ihrer jeweiligen Subjektkonzeption nehmen. Entstanden ist ein plurales Spektrum höchst unterschiedlicher Antworten auf diese Frage.

Beschreibung

Heiner Keupp (Prof. Dr.) war bis 2009 Professor für Sozial- und Gemeindepsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er hat diverse Gastprofessuren inne und ist Mitglied des wissenschaftlichen Fachbeirats des IPP München.
Joachim Hohl (Dr. phil.) lehrt Reflexive Sozialpsychologie an der Universität München.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Individuelles Handeln und gesellschaftliche Veränderung – einige Bemerkungen zur Subjektkonzeption der soziologischen Handlungstheorie
  • Differenzierungen der psychologischen Handlungstheorie – Dezentrierungen des reflexiven, autonomen Subjekts
  • Die Realität des Subjekts: Überlegungen zu einer Theorie biographischer Identität
  • Das unmögliche weibliche Subjekt und die Möglichkeiten feministischer Subjektkritik
  • Das un-mögliche Subjekt. Ein Blick durch die erkenntnispolitische Brille der Cultural Studies
  • Alltägliche Identitätsarbeit und Kollektivbezug. Das wiederentdeckte Wir in einer individualisierten Gesellschaft
  • Die Soziologie der Moderne und die Frage nach dem Subjekt
  • Zugerichtet, kontrolliert und abhängig. Das Subjekt in der Figurationssoziologie
  • Das Unbehagen in der Spätmoderne. Zur gegenwärtigen Lage des Subjekts aus der Sicht einer psychoanalytischen Sozialpsychologie
  • Autorinnen und Autoren

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