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Sinnstiftung in der Ökonomik

Wirtschaftliches Handeln aus sozialphilosophischer Sicht

Ekaterina Svetlova

Diese Publikation zitieren

Ekaterina Svetlova, Sinnstiftung in der Ökonomik (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839408698

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Dieses Buch richtet sich an alle, die über die Grenzen der Reichweite zentraler ökonomischer Konzepte reflektieren wollen. Die stark formalisierte Ökonomie vernachlässigt die soziale Perspektive wirtschaftlichen Handelns - und kann deshalb Phänomene wie die Entstehung von Märkten, Kooperation, Vertrauen oder Innovation nicht ausreichend erklären. Die hier vorgestellten sozialen Sinnkonzepte aus der Philosophie und Soziologie eröffnen neue Sichtweisen und zeigen alternative Erklärungsmöglichkeiten auf.

Beschreibung

Ekaterina Svetlova (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie an der Zeppelin University, Friedrichshafen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Sinnstiftung in der Ökonomik
  • INHALT
  • DANKSAGUNG
  • EINFÜHRUNG
  • Das mechanistische Selbstverständnis der Ökonomik und seine Kritik
  • Fragestellung und Aufbau der Arbeit
  • TEIL I: DIE SUBJEKTIVEN SINNKONZEPTE
  • Der »subjektiv gemeinte Sinn« bei Max Weber
  • Prozesse der Sinnkonstitution bei Alfred Schütz
  • Der hermeneutische Sinnbegriff von Hans-Georg Gadamer
  • Individualistische Sinnkonzepte in der Ökonomik
  • Sinn als Zweck-Mittel-Relation
  • Sinn als Intention
  • Wirtschaften als soziales Handeln
  • Markt, Vertrauen und soziale Wechselwirkungen
  • Die Präferenzen
  • Handeln und Sprechen
  • Die prinzipielle Ungewissheit und das Neue
  • Regeln und Institutionen
  • Die Sinnstiftung als zentrales Erklärungsprinzip wirtschaftlichen Handelns
  • TEIL II: DIE NICHTSUBJEKTIVEN SINNKONZEPTE
  • Der Sinnbegriff bei Niklas Luhmann
  • Das generelle Sinnkonzept
  • Die Konzeption der sozialen Wechselbeziehungen als doppelte Kontingenz
  • Die Zeitdimension des Sinnprozessierens und das Neue
  • Die Rolle des Subjekts und die Bedeutung der Relationen
  • Wirtschaft als sinnverarbeitendes System
  • Der poststrukturalistische Sinnbegriff
  • Der performative Sinnbegriff
  • Das Neue und seine Geltung
  • Die soziale Natur des performativen Sinns
  • Die Praxistheorien
  • Praktiken als Gebrauch
  • Die posthumanistischen Ansätze
  • Die Rolle der materiellen Objekte
  • Die Subjekt-Objekt-Beziehung als Grundeinheit der Praxis und des Sozialen
  • Zwischenfazit
  • Poststrukturalistische, performative und praxistheoretische Ansätze in der Ökonomik
  • Karl Weick: Sensemaking in organizations
  • Jens Beckert: Performativer Ursprung einer sozialen Beziehung
  • Karin Knorr Cetina: Finanzmärkte als Praktiken
  • Zwischenfazit
  • TEIL III: DIMENSIONEN DER SINNSTIFTUNG IN DER ÖKONOMIK
  • Die Theorie des Ökonomischen als ein Teil der Sozialphilosophie
  • Der methodologische Relationismus als Alternative zum methodologischen Individualismus
  • Die Rolle des Dritten und Beziehungsbeziehungen
  • Die Kategorie des Fremden
  • Die Zeitdimension der Sinnstiftung in der Ökonomik
  • Beispiele der Anwendung der sinnorientierten Theorie des Ökonomischen
  • Die Präferenzgenese
  • Entscheidung und Unentscheidbarkeit
  • Der Markt als soziales Gebilde
  • Ein anderes Verständnis vom Wandel
  • Beispiel: Eine Beziehungsbeziehung »Produzent – Konsument – Ware«
  • Wirtschaften als praxis
  • Schlusswort
  • LITERATUR

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