Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

body turn

Perspektiven der Soziologie des Körpers und des Sports

Diese Publikation zitieren

Robert Gugutzer(Hg.), body turn (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839404706

Getrackt seit 05/2018

57
Downloads

Beschreibung / Abstract

Gibt es einen body turn in der Soziologie? Dafür spricht, dass die Verkörperung sozialer Akteure und Strukturen zu einem zentralen Thema soziologischer Untersuchungen geworden ist. Die breite Hinwendung zum menschlichen Körper erfolgt dabei auf drei Ebenen: auf der Ebene des Körpers als Forschungsobjekt, Theoriekategorie und Erkenntnisinstrument. Die Beiträge des Bandes dokumentieren und forcieren diesen body turn besonders auf den ersten beiden Ebenen. Sie präsentieren aktuelle Entwicklungen in der deutschsprachigen Körper- und Sportsoziologie und entwerfen weiterführende Perspektiven für den body turn in der allgemeinen Soziologie.

Beschreibung

Robert Gugutzer (Prof. Dr. phil.), geb. 1967, lehrt Soziologie mit den Schwerpunkten Sport- und Körpersoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Kritik

Besprochen in:

Berliner Literaturkritik, 15.06.2007, Viktoria Gross
Philosophische Rundschau, 58/3 (2011)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover body turn
  • Inhalt
  • Der body turn in der Soziologie. Eine programmatische Einführung
  • SYSTEM VS. PRAXIS. ZWEI THEORIEPERSPEKTIVEN
  • Die Erfindung des menschlichen Körpers in der Soziologie. Eine systemtheoretische Konzeption und Perspektive
  • Körperbewegung als Formbildung. Ansätze einer systemtheoretischen Bewegungskonzeption
  • Körper-Handeln. Überlegungen zu einer praxeologischen Soziologie des Körpers
  • KÖRPERERFAHRUNG UND SELBSTTHEMATISIERUNG
  • Der Körper als Speicher von Erfahrung. Anmerkungen zu übersehenen Tiefendimensionen von Leiblichkeit und Identität
  • Sportives Schmerznormalisieren. Zur Begegnung von Körper- und Sportsoziologie
  • Männerkörper vergesellschaftet. Bewegungserfahrung als Körperkonstruktion als Bewegungserfahrung
  • Erfahrung von Differenz – Grundlage reflexiver Körper-Erfahrung
  • KÖRPERDISKURSE UND BEWEGUNGSKULTUREN
  • Bewegte Diskurse, die bewegen. Überlegungen zur Spannung von Konstitution und Konstruktion am Beispiel des Tango Argentino
  • Präsenzeffekte. Zum Verhältnis von Bewegung und Sprache am Beispiel lateinamerikanischer Tänze
  • Schwere Felsfahrt. Leo Maduschka und der alpinistische Diskurs um 1930
  • KÖRPERPRAKTIKEN UND REPRÄSENTATIONEN DES KÖRPERS
  • Rhythmen, Resonanzen und Missklänge. Über die Körperlichkeit der Produktion des Sozialen im Spiel
  • „Geistige Arbeit“ als körperlicher Vollzug. Zur Perspektive einer vom Sport ausgehenden praxeologischen Sozialanalyse
  • Repräsentationen des Trendsports. Jugendliche Bewegungskulturen, Medien und Marketing
  • Sehen und Gesehenwerden – Auf dem Laufsteg der Gesellschaft. Sozial- und Selbsttechnologien des Körpers
  • Hinweise zu den Autorinnen und Autoren

Mehr von dieser Serie

    Ähnliche Titel