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Hautkontakt der Schriftsysteme

Japan im Zeichen der Globalisierung: Geldflüsse und Werbetexte

Ulrich Heinze
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Ulrich Heinze, Hautkontakt der Schriftsysteme (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839405130

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Beschreibung / Abstract

Die Globalisierung erfasst die japanischen Inseln: ökonomisch über das Weltwährungssystem, kulturell über das Weltwerbesystem. Der Einheit des global zirkulierenden Geldes entsprechen interkulturelle Werbekampagnen, Textbausteine, Bildsprachen.
Der erste, theoretische Teil des vorliegenden Bandes deutet Werbung als ein äußeres Komplement zum innerökonomischen Medium Geld. Als Verpackungshaut der Wirtschaft spiegelt sie die Latenz der Produktion: Subjektivität, Träume, Körperbezüge und kulturelle Identität.
Der zweite, empirische Teil erläutert Werbeslogans aus dem Reich der Zeichen: pure Lust am Text für Wissenschaftler und Manager.

Beschreibung

Ulrich Heinze (Dr. phil.) ist Soziologe und Privatdozent für Allgemeine Soziologie an der Universität Freiburg im Breisgau. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medientheorie und japanische Populärkultur.

Lizenz

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/

Open Access Angabe

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 License (CC BY-NC-ND 3.0)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Hautkontakt der Schriftsysteme
  • Vorwort
  • Einleitung: Weltwirtschaftssystem, Weltwährungssystem, Weltwerbesystem
  • 1 Geschlechterdifferenz als kulturelle Identität
  • 1.1 Geschlechterdifferenz als Konstituente von Kulturen...
  • 1.2 Die latente Spur des Geldes im Verhältnis der Geschlechter
  • 1.3 Die Zivilisierung der Liebe als Codierung ihrer Theorie
  • 2 Japan und der Westen als differenzielle Einheit der Zivilisation
  • 2.1 Japan und der Westen: Moderne als Einheit der Differenz
  • 2.2 Gabe und Geld in Japan: Dividuum und Dividende
  • 2.3 Macht und Massenmedien, Beschreibung und Beschriftung – interkultureller Grenzgang zwischen System und Subjekt
  • 3 Geld und Werbung als mediale Komplemente
  • 3.1 Digitales Geld und seine binär schematisierte Theorie.
  • 3.2 Die diabolische Spur der Versuchung in der Theorie des Geldes
  • 3.3 Materialistische Matrizen: Werbung im maternellen Japan.
  • 4 Interkulturelle Lesungen der Werbung in Japan
  • 4.1. Die Lust am Werbetext: binärer Baukasten einer Theorie der Werbung.
  • 4.2. tanjô (Geburt): Werbung gebiert Waren und zeichnet ungezeichnete Körper
  • 4.3. ubuhada (unschuldige Haut): Hautkontakt von digitalem System und taktilem Körper
  • 4.4. ironna jibun (verschiedene Selbste): Selbst und (In-)Dividuum in der japanischen Werbung
  • 4.5. otoko no aji (der männliche Geschmack): Mann und Frau in der japanischen Werbung
  • 4.6. oishii yôroppa (leckeres Europa): exklusives Essen in der japanischen Werbung
  • 4.7. Werbung als kulturelle Beobachtung zweiter Ordnung
  • Fazit: Interkulturelle Lesungen der japanischen Werbung
  • Literatur
  • zum theoretischen Teil (Kapitel 1- 3.2)
  • zum empirischen Teil (Vorwort, Kapitel 3.3, Kapitel 4)
  • Anhang
  • Liste japanischer Schriftzeichen/Werbeglossar
  • Werbeausgaben nach Branchen und Mediamix in Japan und Deutschland
  • Bildanhang

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