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Gouvernementalität der Wissensgesellschaft

Politik und Subjektivität unter dem Regime des Wissens

Torsten Junge
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Torsten Junge, Gouvernementalität der Wissensgesellschaft (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839409572

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Beschreibung / Abstract

Wie lässt sich die Wissensgesellschaft angesichts von Kontingenz regieren? Darauf antworten Diskurse um Partizipation und die Transformation politischer Souveränität. Partizipation wird zum programmatischen Element. Das Problem der Regierung von Kontingenz und Unsicherheit erzeugendem Wissen soll bewältigt werden, indem Laien als mündige und lernfähige Bürger adressiert werden. Vor dem Hintergrund der Foucault'schen Philosophie werden in diesem Buch die Diskurse der Wissensgesellschaft und die Praktiken der Partizipation als Techniken der Regierung begriffen und als Strategie innerhalb der neoliberalen Gouvernementalität der Gegenwart eingeordnet.

Beschreibung

Torsten Junge (Dr. phil.) arbeitet als Soziologe in Hamburg. Seine Forschungsfelder umfassen die Governmentality Studies, Körpersoziologie und DDR-Sozialgeschichte.

Kritik

»Sein ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse hat Torsten Junge mit der in diesem Buch abgehandelten Thematik nicht nur zu seiner Promotion geführt, sondern dem Leser dieses Buches ein mit Informationen aufgeladenes theoriefundiertes und praktisch orientiertes Werk beschert.«
Andreas G. Franke, www.socialnet.de, 12.02.2009

Besprochen in:

Zeitschrift für Politikwissenschaft, 02.09.2009

Lizenz

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/

Open Access Angabe

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 License (CC BY-NC-ND 3.0)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Gouvernementalität der Wissensgesellschaft
  • Inhalt
  • 1 Einleitung
  • 2 Zur Transformation moderner Staatlichkeit
  • 2.1 Autoritäre Politik – der Hobbes’sche Krieg
  • 2.2 Abschied vom Krieg?
  • 2.3 Kontrolle, Disziplin und Souveränität
  • 2.4 Die ‚innere‘ Kontrolle
  • 3 Die Gouvernementalität
  • 3.1 Regierung, Rationalität und Technologie
  • 3.2 Die sanfte Macht des Hirten
  • 3.3 Souveränität und Regierung
  • 3.4 Staatsräson und Policey
  • 3.5 Die Erfindung und Sicherung der Freiheit
  • 3.6 Die neoliberale Rationalität des Marktes
  • 3.7 Humanes Kapital und das ‚unternehmerische Selbst‘
  • 4 Gouvernementalität als praxisorientierte Perspektive
  • 4.1 Im Namen der Freiheit
  • 4.2 Sozialität und Verantwortung
  • 4.3 Wahrnehmung und Anerkennung
  • 5 Zur Methodologie der Dispositivanalyse
  • 5.1 Von Diskurs- und Machtanalyse zur Dispositivanalyse
  • 5.2 Die Praxis der Dispositivanalyse
  • 6 Der Diskurs um die Wissensgesellschaft
  • 6.1 Konzeptionen der Wissensgesellschaft
  • 6.2 Wissensgesellschaft und Postmoderne
  • 6.3 Wissensgesellschaft und Utopie
  • 6.4 Die gouvernementale Programmatik der Wissensgesellschaft
  • 6.5 Zusammenfassung
  • 7 Partizipation als Programm der Wissensgesellschaft
  • 7.1 Die Geburt der Partizipation
  • 7.2 Krise und Konsens
  • 7.3 Der Weg aus der Krise: Partizipation
  • 7.4 Die Aktualität von Partizipation
  • 7.5 Die Ambivalenz der Partizipation
  • 7.6 Partizipation im Modell der Bürgerkonferenz
  • 7.7 Der Aktiv-Bürger als Element der Wissensgesellschaft
  • 8 Der Hirte seiner selbst: Subjektivität und Politik
  • 8.1 Zur Geschichte des Denkens des Subjektes
  • 8.2 Die gouvernementalistische Perspektive auf das Subjekt
  • 9 Schemata der Subjektkonstituierung
  • 9.1 Auf dem Weg zum Experten
  • 9.2 Politik und Moral
  • 9.3 Dialog und Anerkennung
  • 9.4 Der ‚unsichere‘ Aktivbürger der Wissensgesellschaft
  • 10 Partizipation als Regierungstechnologie
  • 11 Literatur

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