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Die Evidenz der Kunst

Künstlerisches Handeln als ästhetische Kommunikation

Judith Siegmund

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Judith Siegmund, Die Evidenz der Kunst (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839407882

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Kunstwerke sind weder Träger einer historischen oder überhistorischen Wahrheit, noch sind sie unbestimmbar. Sie sind von Künstlern absichtsvoll geschaffene Gegenstände und Situationen, die als Kommunikationsträger zwischen Produzenten und Rezipienten stehen.
Das gelungene Kunstwerk leuchtet ein, obwohl (und indem) es fremd ist. Aus dieser Einsicht entwickelt das Buch Grundzüge einer neuen Theorie ästhetischer Kommunikation - einer Theorie, die den Gegensatz von Produktions- und Rezeptionsästhetik überwindet und zugleich der künstlerischen Praxis angemessen ist.

Beschreibung

Judith Siegmund (Prof. Dr. phil.) ist Professorin für Gegenwartsästhetik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Dort baut sie mit anderen zusammen den Campus Gegenwart auf. Sie kommt aus der Philosophie und der bildenden Kunst und war von 2011 bis 2018 Juniorprofessorin für Theorie der Gestaltung/Ästhetische Theorie sowie Gendertheorie an der Universität der Künste Berlin, wo sie das Forschungsprojekt »Autonomie und Funktionalisierung« mit installiert hat.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Die Evidenz der Kunst
  • INHALT
  • Vorwort
  • Einleitung
  • I. Das Kunstwerk als Wahrheitsträger: Kritik zweier ästhetischer Theorien
  • 1. Wahrheit im ästhetischen Diskurs (Wellmer)
  • 2. Das Kunstwerk als geschichtliche Wahrheit (Heidegger)
  • II. Die Perspektive der Produzenten (Bachmann, Müller, Piper, Rihm, Tarkowskij)
  • 1. Reflexivität und Handlungsspielraum
  • 2. Das Befragen des eigenen Weltverhältnisses als Voraussetzung der Produktion
  • 3. Die Ausrichtung auf das evidente Werk
  • 4. Das Werk und die Rezipienten
  • 5. Der Evidenzanspruch der Künstler
  • 6. Die Bestimmung des Begriffs Kunstwerk
  • III. Die Evidenz der Kunstwerke: eine systematische Perspektive
  • 1. Kunstrezeption als Evidenzerlebnis und als Einlösung des Evidenzanspruchs der Künstlerin
  • 2. Evidenz als Werkeigenschaft
  • 3. Evidenz und Wahrheit
  • 4. Prämissen der Evidenzästhetik
  • 5. Evidenzanspruch und sprachlicher Geltungsanspruch (Habermas, Seel)
  • 6. Kunstkritiker
  • 7. Der nicht sprachanaloge Charakter der ästhetischen Kommunikation (Schleiermacher, Wollheim, Mukarovský)
  • 8. Ästhetische Kommunikation und Werkevidenz
  • Literatur
  • Danksagung

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