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Perspektiven interdisziplinärer Medienphilosophie

Diese Publikation zitieren

Christoph Ernst(Hg.), Petra Gropp(Hg.), Karl Anton Sprengard(Hg.), Perspektiven interdisziplinärer Medienphilosophie (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839401590

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Medienphilosophie ist das kritische Nachdenken über die Medien und das Phänomen der Medialität. Philosophie und Kulturwissenschaften stehen gegenwärtig vor der Notwendigkeit, diese Begriffe im interdisziplinären Dialog zu klären. Im Kontext phänomenologischer Grundideen rücken dabei speziell die Künste in den Fokus des Interesses. Der Band nimmt sich dieser Ausgangslage an. Beiträge aus den Bereichen Philosophie, Literatur-, Buch-, Theater- und Filmwissenschaft sowie den New Media Studies zeichnen ein praxisorientiertes Bild der philosophischen und kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit medienphilosophischen Grundfragen.

Beschreibung

Christoph Ernst (PD Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Medienwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und forscht in den Bereichen Diagrammatik, Informationsvisualisierung und allgemeine Medientheorie, Theorien des impliziten Wissens und digitale Medien (insb. Interfacetheorie), Ästhetik und Theorie audiovisueller Medien sowie Kulturtheorie (insb. Interkulturalität und Fremdheit).
Petra Gropp (Dr. phil.) arbeitet als Lektorin für deutschsprachige Literatur im S. Fischer Verlag. Sie publiziert im Bereich Literatur und Medien (»Schreiben. Szenen einer Sinngeschichte«, Tübingen 2002) und ist u.a. Mitherausgeberin von »Perspektiven interdisziplinärer Medienphilosophie«, Bielefeld 2003.
Karl Anton Sprengard ist Professor für Allgemeine Geschichte und Systematik der Philosophie an der Universität Mainz.

Kritik

»Es findet sich in den Beiträgen zum Teil ein sehr anregendes und informatives Nachdenken über die Medialität von Medien, die dem selbst gestellten Anspruch der Annäherung an eine übergreifende Perspektive von Medienphilosophie durchaus gerecht wird.«
Herbert Schwaab, MEDIENwissenschaft, 3 (2004)

Besprochen in:

Ikonen, Martin Lindwedel

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Perspektiven interdisziplinärer Medienphilosophie
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Philosophie
  • Einleitung
  • Medialität und Medien
  • Gespenst, Phantom, Wiedergänger. Zur medienphilosophischen Lektüre der Dekonstruktion
  • Das Verschwinden des Menschen. Exklusion, Manipulation und Regression als medienethische Probleme
  • Literaturwissenschaft
  • Einleitung
  • Szenen gemeinsamer Aufmerksamkeit – Medien der Kulturpoetik. Zum Verhältnis von Kulturanthropologie, Semiotik und Medienphilosophie
  • Perspektiven einer Ästhetik der Schrift. Verkörperungen der Schrift als inszenierte Selbstreflexion von Medialität – anhand Roland Barthes’ écriture-Konzept
  • Nietzsches Schreiben. Eine medienphilosophische Skizze
  • Filmwissenschaft
  • Einleitung
  • Rituale der Verführung. Seduktive Strategien filmischer Inszenierung
  • Film und politischer Modernismus. Von der neomarxistischen Medientheorie der Frankfurter Schule zum Spätmarxismus Fredric Jamesons
  • Theaterwissenschaft
  • Einleitung
  • Medienphilosophische Grundlagen intermedialer Theaterpraxis und Theoriebildung
  • Ab der Schwelle zum Sichtbaren. Zu einer neuen Theorie des Bildes im Medium Theater
  • Fremde Körper. Das mediale Blickgeschehen im Theater
  • Internet Performances als site-specific art
  • Buchwissenschaft und New Media Studies
  • Einleitung
  • Sinn und Eigen-Sinn. Medienphilosophie in buchwissenschaftlicher Sicht
  • Wirklichkeit und Neue Medien
  • Die Autorinnen und Autoren
  • Abbildungsverzeichnis

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