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Electronic Government - vom User zum Bürger

Zur kritischen Theorie des Internet

Christoph Engemann

Diese Publikation zitieren

Christoph Engemann, Electronic Government - vom User zum Bürger (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839401477

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Das Internet steht nach seiner kurzen Entwicklung an einer entscheidenden Schwelle: der Lösung des Anonymitätsproblems im Netz. Christoph Engemann analysiert, warum die Nutzung der Potenziale, die sich mit E-Business und E-Government verbinden, vor einem gemeinsamen Problem steht: der rechtsgültigen Authentifizierung der User. Es wird gezeigt, dass die Lösung dieses Problems schon seit Jahren den Mittelpunkt der Anstrengungen wirtschaftlicher und politischer Akteure wie Microsoft und der Liberty Alliance und nicht zuletzt der Regierungen selbst bildet. Mit vertiefter wechselseitiger Vernetzung stehen hier Wandel der Verhältnisse zwischen Staat und Gesellschaft, zwischen Bürokratie und Subjektivität an, die in dieser hochaktuellen Studie in einer Engführung marxscher Werttheorie und foucaultscher Machtanalyse kritisch beleuchtet werden.

Beschreibung

Christoph Engemann (Dr. phil.), geb. 1972, ist Medienwissenschaftler und Post-Doc für Gesellschaft & Digitalisierung an der Fakultät Medien an der Bauhaus-Universität Weimar. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medien der Staatlichkeit, Genealogie der Transaktion, Ruralität und Scheunen.

Kritik

»Wer auf der Suche nach einer überzeugenden Erklärung ist, was Microsoft und Intel mit Trusted Computing vorhaben, sollte sich dieses Buch unbedingt anschauen.
Insgesamt ein sehr zu empfehlendes Buch, dass für alle interessant ist, die sich mit dem Internet beschäftigen und politisch interessiert sind. Pflichtlektüre für diejenigen, die sich mit dem TC auseinandersetzen!«
www.amazon.de, Kundenrezension

»Engemann begibt sich mit seinen Überlegungen in ein hoch aktuelles und umstrittenes Untersuchungsgebiet, liefert eine bestens recherchierte Arbeit zur Geschichte des Internets, schildert ausführlich die technischen Möglichkeiten zur Identifikation im Netz, um die Technologie zu personalisieren.«
Christoph Jacke, MEDIENwissenschaft, 2 (2004)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Electronic Government – vom User zum Bürger
  • INHALT
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Zur Geschichte des Internet. Erste Phase: Entstehen von Computernetzwerken aus der militärischen Forschung
  • Zweite Phase: Expansion im akademischen Sektor
  • Dritte Phase: Breitenwirksame Expansion
  • Popularisierung in akademisch-politischen Milieus
  • Wirtschaftliche Bedeutung des Internet
  • Exkurs: Zur Warenförmigkeit digitaler Produkte
  • Breitenwirksame Expansion II
  • Neue Kommunikationsformen
  • Tendenzen der weiteren Ausdehnung des Internet
  • Vierte Phase: Das Problem der Nutzerauthentifizierung
  • Zur Geschichte des Authentifizierungsproblems im Internet
  • Das Authentifizierungsproblem und seine Akteure
  • Wirtschaftliche Akteure: Microsoft und die Liberty Alliance
  • Microsofts .NET-Passport
  • Die Liberty Alliance
  • Exkurs: Asymmetrische Verschlüsselung und die Digitale Signatur
  • Asymmetrische Verschlüsselung
  • Die Digitale Signatur
  • Signaturbasierte Authentifizierungssysteme der Wirtschaft
  • Microsofts Palladium/Next Generation Secure Computing Base
  • Die Trusted Computing Platform Alliance/Trusted Computing Group
  • Der Staat als Akteur beim Authentifizierungsproblem des Internet: Electronic Government
  • Die staatliche Digitale Signatur Beispiel Deutschland
  • Legitimationsvorteile der staatlichen Digitalen Signatur
  • Zur Bedeutung der Warenförmigkeit digitaler Produkte für den Staat
  • Electronic Government und das Internet als allgemeine Infrastruktur Notwendigkeit und Perspektiven der De-Anonymisierung des Internet
  • Interventionsebenen des Electronic Government
  • Zur Geschichte des Electronic Government
  • Interne Ebene: E-Government als Rationalisierungsinstrument
  • Externe Ebene: Electronic Government als Partizipationsinstrument
  • Exkurs: Post-Tayloristische Bürokratie
  • Rekurs: Post-Tayloristische Bürokratie auf staatlicher Ebene: Partizipation als geteilte Ressourcenverantwortung
  • Ausblick

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