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Gender goes Life

Die Lebenswissenschaften als Herausforderung für die Gender Studies

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Christiane König(Hg.), Marie-Luise Angerer(Hg.), Gender goes Life (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839408322

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Beschreibung / Abstract

Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich »Gender als Wissenskategorie« in den geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen etabliert. Bis vor wenigen Jahren waren hierbei poststrukturalistische sowie psychoanalytische Theorien zentral, um Fragen nach Körperlichkeit, sexueller Differenz und geschlechtlicher Identität zu bearbeiten. Heute bedingt die durchgreifende Digitalisierung von Wissenschaft und Gesellschaft eine Revision dieser Kategorie, da das Leben sich selbst zum neuen Agenten macht. Natur, Körper und Leben haben heute eine Eigenmächtigkeit erhalten, durch die sich das klassische Mantra - Klasse, Geschlecht, Ethnie - einmal mehr als künstliche, politisch willkürliche und gesellschaftlich kontrollierte Zuordnung erweist.

Beschreibung

Marie-Luise Angerer (Dr. phil.) ist Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften. Seit 2007 ist sie Rektorin der Kunsthochschule für Medien Köln.
Christiane König (Prof. Dr. phil.) forscht zur Geschichte und den Techniken des Films und anderer Medien und ihrem Verhältnis zu queeren Identitäten. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt ist feministische New Materialisms. Sie ist als Lecturer am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln tätig.

Kritik

»Der Band liefert aus Genderperspektive interessante Beiträge zu den Lebenswissenschaften und bringt wichtige Impulse ein, was vor allem durch den Einbezug internationaler Theoretikerinnen gelingt.«
Ute Kalender, www.querelles-net.de, 10/2 (2009)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Gender goes Life
  • INHALT
  • Einführende Überlegungen: Verschiebungen im Denken von Geschlecht, Sexualität und Subjekt
  • LEBEN UND BEGEHREN
  • Biomacht und posthumane Politik
  • Zoontologien: Companion Species und Ribofunk als theoretische und literarische Beiträge zu einem kritisch-posthumanistischen Feminismus
  • Die Nanogestaltung des Begehrens
  • SEXUALITÄT ZWISCHEN LEBEN UND TOD
  • Das Kernproblem menschlicher Sexualität
  • Metamorphosen von Leben und Tod. Ausblick auf eine Theorie der Hylomatie
  • DAS EPISTEMISCHE DING
  • Eine Frage des Wissens. Gender als epistemisches Ding
  • Sexualität und Experiment. Biologische Forschungslandschaften um 1900
  • UM 1900 – VITAL UND QUEER
  • Queeres Begehren – signaltechnisch verdinglicht
  • Unbewusstes Leben – Neovitalismus um 1900 als produktives Krisenphänomen
  • KUNST UND LEBEN (IM FILM/ALS FILM)
  • Cloning Films with a Difference: Zur Herstellung von Leben und der Animation von Gender
  • Interdisziplinarität revisited
  • Autorinnen und Autoren

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