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(Post-)Gender

Choreographien / Schnitte

Diese Publikation zitieren

Walburga Hülk(Hg.), Gregor Schuhen(Hg.), Tanja Schwan(Hg.), (Post-)Gender (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839402771

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Im Kontext der Medienumbrüche 1900 und 2000 eröffnen die Beiträge des Bandes diskurskritische und de/konstruktivistische Perspektiven auf je spezifische Semiotisierungen der Variable »Geschlecht«. Unter dem Vexierbegriff des (Post-)Gender wird nach ästhetischen Praktiken der Inszenierung, Performanz und Hybridisierung ebenso gefragt wie nach der (Un-)Möglichkeit einer Weiterentwicklung der Theoriebildung über Butler und Haraway hinaus. Einen thematischen Fokus bildet neben den historischen Avantgarden die aktuelle popkulturelle Medienszene; die Beispiele stammen aus Literatur, Kunst, Film, Videoclip, Computerspiel und -technik.

Beschreibung

Walburga Hülk (Prof. Dr.) lehrt Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Dialog von Künsten und Wissenschaften, Literarische Anthropologie, Medienästhetik sowie Kulturkritik.
Gregor Schuhen lehrt Romanistik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau. Seine Forschungsschwerpunkte sind französische und spanische Literatur vom 16. bis 20. Jahrhundert, literaturwissenschaftliche Männlichkeitsforschung sowie Wissenschaftsgeschichte.
Tanja Schwan (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Universität Leipzig.

Kritik

»Die Herausgeberinnen habe einen Band vorgelegt, dessen meist originelle Beiträge den durch das Vorwort hochgespannten Erwartungen insgesamt durchaus gerecht werden.«
Rolf Löchel, www.literaturkritik.de

Besprochen in:

fiber, 21 (2012), Ulrike Roth

Inhaltsverzeichnis

  • Cover (Post-)Gender
  • INHALT
  • Vorwort
  • Gender Studies und der Performative Turn: Zur Konturierung einer Fragestellung
  • Erzählpolitik jenseits des Bildersturms, diesseits einer Post-Gender-Welt
  • Pornographische Szenarien in Jarrys Surmâle und Marinettis Mafarka
  • Aneignung und Performanz. Geschlecht als Mythos der weiblichen Avantgarde am Beispiel von Ida Rubinstein, Elsa von Freytag-Loringhoven und Claude Cahun
  • „La testa gli esplose“ – Körper und Medien in den Texten der giovani scrittori der 1990er Jahre
  • Choreographien des Striptease
  • Hybride Inszenierungen von Körper, Schaulust und Geschlecht in Assia Djebars Vaste est la prison
  • Hybride Pop-Welten. Madonna und die Avantgarde(n)
  • Der dritte Weg – gender als performativer Akt und Performativität als Medialität
  • Zum Cyborg- und Golem-Mythos in Marge Piercys He, She And It
  • Prothetische Seele: Hysterische Männer und Maschinen im Computer-Adventure Syberia
  • Biofuturistische Implikationen transgener Kunstexperimente
  • Autorenverzeichnis

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