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Sentimentale Urbanität

Die gestalterische Produktion von Heimat

Anne Caplan

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Anne Caplan, Sentimentale Urbanität (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839432990

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Heimat als Allegorie von Identität versöhnt auf einzigartige Weise das Rationale mit dem Emotionalen. 1977 nahm sich der Künstler Daniel Spoerri dieses besondere Verhältnis zum Vorbild für die Entwicklung seines Musée Sentimental und eine damit verknüpfte städtische Identitätsarbeit. Die Gestalterin Anne Caplan überträgt die von Spoerri entwickelte Methode zur Sentimentalisierung auf den Designprozess, um so mittels Gestaltung ein individuelles Alltagsgedächtnis für städtische Identitäten im Ruhrgebiet fruchtbar zu machen.

Beschreibung

Anne Caplan (Dr. phil., Dipl.-Des.), geb. 1984, ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des BMBF-Forschungsverbundes »Der Lauf der Dinge oder Privatbesitz? Ein Haus und seine Objekte zwischen Familienleben, Ressourcenwirtschaft und Museum« am Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster. Von 2008-2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste und hier u.a. als Assistentin von Prof. Dr. h.c. Ruedi Baur tätig.

Kritik

Besprochen in:

Planerin, 1 (2016)
Fraunhofer IRB, 4 (2016)
Tumult, 3 (2016), Christian J. Grothaus

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Sentimentale Urbanität
  • Inhalt
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Forschungsstand
  • 1.2 Struktureller Aufbau der Arbeit
  • 2. Begriffsbestimmung
  • 2.1 Heimat
  • 2.2 Gedächtnisort
  • 2.3 Die Stadt als Palimpsest
  • 2.4 Das Sentimentale
  • 3. Forschungsgrundlage
  • 3.1 Das Musée Sentimental und seine künstlerischen Strategien
  • 4. Methodik
  • 4.1 Phänomenologie der Einbildungskraft (Bachelard: Paris 1957)
  • 4.2 Operative Ästhetik
  • 4.3 Designwissenschaft als Metadisziplin
  • 5. Das Sentimentale im Ruhrgebiet
  • 5.1 Beschreibung eines Interdisziplinären Projektlabors
  • 5.2 Das Gedächtnis im Ruhrgebiet
  • 5.3 Ortsberichte von Torben Körschkes, Maren Wagner, Lena Halbedel
  • 5.4 Ergebnisse
  • 5.5 Regionalisierte Strategien in NRW und dem Ruhrgebiet
  • 6. Das Sentimentale im musealen Kontext
  • 6.1 Das sentimentale Objekt
  • 6.2 Anekdotieren (Brock, 2001) im Musée Sentimental
  • 6.3 Fake und hypothetische Geschichtsschreibung als künstlerische Strategie
  • 7. Kulturgeschichte des Musée Sentimental
  • 7.1 Museale Wunder. Historische Kontexte des Musée Sentimental
  • 7.2 Das Musée Sentimental im zeitgenössischem Kontext der 1960er und 1970er Jahre
  • Exkurs in den Situationismus. Haltung, künstlerische Strategien und Einfluss der Avantgarde-Bewegung auf den Nouveaux Réalisme
  • 8. Gedächtnisorte und künstlerische Interventionen
  • 8.1 Die gestalterische Intervention im urbanen Kontext
  • 8.2 Projekt Hotel-Neustadt: Raumlabor, 2003
  • 8.3 Promenade Sentimentale de Cologne: Daniel Spoerri, 1981
  • 8.4 Cuttings: Gordon Matta-Clark, 1974-1978
  • 9. Potentiale des Musée Sentimental
  • 9.1 Sentimentales Design
  • 9.2 Die Anschlussfähigkeit des Musée Sentimental für eine europäische Identitätskultur. Ausblick
  • Anhang Teilnehmerliste Lab „Sentimentale Urbanität“
  • Literaturverzeichnis
  • Dank

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