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Lebensbewältigung

Ein Konzept für die Soziale Arbeit

Lothar Böhnisch

Diese Publikation zitieren

Lothar Böhnisch, Lebensbewältigung (2016), Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISBN: 9783779944591

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Das Konzept Lebensbewältigung versteht sich als Theorie-Praxis-Modell für die Soziale Arbeit. Es entwickelt Hypothesen zum Betroffensein und zum darauf bezogenen Verhalten von Menschen in kritischen Lebenskonstellationen, macht die hier gewonnenen Erkenntnisse diagnostisch brauchbar und leitet daraus konkrete Handlungsaufforderungen an die Soziale Arbeit ab. Das Buch eignet sich als grundlegende fachliche Orientierung für Ausbildung, Praxis und Fortbildung in der Sozialen Arbeit.

Das Konzept Lebensbewältigung versteht sich als Theorie-Praxis-Modell für die Soziale Arbeit. Es entwickelt nicht nur Hypothesen zum Betroffensein und zum darauf bezogenen Verhalten von Menschen in kritischen Lebenskonstellationen, mit denen es die Soziale Arbeit hauptsächlich zu tun hat. Es geht darüber hinaus, indem es die hier gewonnenen Erkenntnisse diagnostisch brauchbar macht. Auch nimmt das Konzept für sich in Anspruch, dass sich aus ihm konkrete Handlungsaufforderungen an die Soziale Arbeit ableiten lassen. Gleichzeitig ist es kein Konzept, das beim Individuum stehen bleibt. Vielmehr ist es in der Lage, die sozial-interaktiven und gesellschaftlichen Bedingungen aufzuschließen, die das individuelle Bewältigungshandeln wie den sozialpädagogischen Zugang dazu beeinflussen. Das Buch eignet sich als grundlegende fachliche Orientierung für Ausbildung, Praxis und Fortbildung in der Sozialen Arbeit.

Kritik

»Das Buch eignet sich als grundlegende fachliche Orientierung für Ausbildung, Praxis und Fortbildung in der Sozialen Arbeit.« SozialAktuell, 2.6.2016

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Erster Überblick
  • Teil I Die psychodynamische Sphäre der Lebensbewältigung
  • Kapitel 1 Warum tun die das? – Warum brauchen die das?!
  • Kapitel 2 Wie innere Hilflosigkeit Bewältigungsdruck erzeugt – Abspaltungen
  • Kapitel 3 Über die Notwendigkeit, Bewältigungsverhalten geschlechtsdifferent zu betrachten
  • Kapitel 4 Das psychodynamische Bewältigungskonzept hat besondere historische Wurzeln – die Wiener Individualpsychologie
  • Teil II Die soziodynamische und gesellschaftliche Sphäre der Lebensbewältigung
  • Kapitel 5 Auf die Familie kommt es immer noch an, vor allem aber auf die Schule und auf die Clique, in die man hineingerät – Bewältigungskulturen
  • Kapitel 6 Die neue Arbeitswelt erzeugt neue Bewältigungszwänge
  • Kapitel 7 Die digitalen Medien sind grenzenlos – verdeckte Bewältigungsfallen
  • Kapitel 8 Professionelles sozialpädagogisches Handeln ist bewältigungsdynamischen Herausforderungen ausgesetzt
  • Kapitel 9 Auch die Jugendhilfe kann Hilflosigkeit erzeugen
  • Kapital 10 Wie die Soziale Arbeit Zugang zur sozialstrukturellen Dimension finden kann: Lebenslagen und Bewältigungslagen
  • Kapitel 11 Eine Theorie der Sozialarbeit muss Handlungsaufforderungen enthalten
  • Kapitel 12 Bewältigung und Bildung gehen ineinander über
  • Kapitel 13 Wie verhält sich das Bewältigungskonzept zum Konzeptder Lebensweltorientierung und zumCapability-Approach?
  • Teil III Mit dem Bewältigungskonzept kann die Sozialisationstheorie als Bezugstheorie Sozialer Arbeit neu formuliert werden – Bewältigungslagen im Lebenslauf
  • Kapitel 14 Sozialisation kann heute auch als biografischer Bewältigungsprozess interpretiert werden
  • Kapitel 15 Schon die Kindheit steht in der Spannung zwischen entwicklungsgemäßem Eigenleben und sozialem Bewältigungsdruck
  • Kapitel 16 Im Jugendalter lauern Bewältigungsfallen, in die vor allem sozial benachteiligte Jugendliche hineingeraten können
  • Teil IV Soziale Arbeit hat eine sozialpolitische Dimension – Soziale Probleme und ihre Bewältigungslagen, Sozialpolitik als Bewältigungspolitik
  • Kapitel 17 Die Soziale Arbeit ist mit sozialen Problemen konfrontiert, die sich immer wieder neu formieren: Armut, Arbeitslosigkeit, Sucht, Obdachlosigkeit, familiale Gewalt, Kriminalität und Migration als Bewältigungslagen
  • Kapitel 18 Die Soziale Arbeit braucht eine Ethik, die sozialpolitisch greifbar ist – ein bewältigungstheoretischer Zugang zur Gerechtigkeit
  • Kapital 19 Kann die Soziale Arbeit von den sozialen Bewegungen profitieren?
  • Kapitel 20 Wie sich die Sozialpolitik bewältigungspolitisch öffnen kann
  • Kapitel 21 Soziale Arbeit sollte auch als Produktivkraft herausgestellt werden – die Bewältigungsseite des Wachstums und die soziale Nachhaltigkeit
  • Literatur

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