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Schulbuchanalysen unter Geschlechtergesichtspunkten

Franziska Moser

Beschreibung

Schulbücher dienen nicht nur der Vermittlung von Wissen, sondern transportieren gesellschaftliche Werte, Normen und auch Stereotypen verschiedener sozialer Gruppen. Vor diesem Hintergrund wurden vor über 40 Jahren die ersten Schulbuchanalysen unter Berücksichtigung von Geschlechtergesichtspunkten erstellt. Diese reagierten auf die Kritik von kaum vorhandenen Mädchen und Frauen in den Schulbüchern sowie die Dominanz der Darstellung männlicher Charaktere und die damit einhergehende Verankerung von Hierarchien und Geschlechterrollen. Seit den ersten Schulbuchanalysen hat sich in Bezug auf die Geschlechterdarstellungen in Schulbüchern vieles verändert, wenngleich noch immer Handlungsbedarf besteht. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die vergangenen Forschungsjahre zu Schulbüchern, zu subtilen Mechanismen wie der geschlechtergerechten Sprache und zum Einfluss der Darstellung von traditionellen Rollenbildern auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.



Inhalt:

1. Einleitung

2. Schulbücher und der "heimliche Lehrplan"

3. Die Schulbuchforschung der vergangenen Jahrzehnte

4. Subtiler Mechanismus: geschlechter(un)gerechte Sprache

5. Die Wirksamkeit von Geschlechterdarstellungen

6. Zusammenfassung und Ausblick

Literatur



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