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Die Vermessung des Bürgers

Wie Meinungsumfragen funktionieren

Thomas Petersen

Beschreibung

Viele Menschen, denen man Umfrageergebnisse oder Statistiken präsentiert, reagieren darauf mit dem Satz „Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“ Doch dieser Satz ist nicht nur logisch Unsinn. Die allermeisten Statistiken sind nicht gefälscht und wer sich weigert, sie zur Kenntnis zu nehmen, dem entgehen wichtige Informationen. Es ist allerdings nicht ganz leicht, mit Statistiken umzugehen. Wer die »Sprache der Zahlen« nicht versteht, der wird von ihnen leicht in die Irre geführt.

Mit diesem Band führt der Autor fundiert und unterhaltsam in die Welt der Umfragen und Statistiken ein. Er zeigt dem Leser, warum man Umfragen benötigt, wie sie funktionieren, wie man verlässliche Untersuchungen von pseudowissenschaftlichen »Studien« unterscheidet und wie die Ergebnisse von Umfragen und anderen statistischen Erhebungen zu deuten sind.

Nebenbei erfährt der Leser, warum der ADAC-Skandal eigentlich kein Grund zur Aufregung war, was so gefährlich am gesunden Menschenverstand ist, was man beim Kauf von Nüssen beachten sollte, warum man als Umfrageforscher manchmal die falschen Fragen stellen muss, woran Friedhofsgärtner Traktorenmarken erkennen, warum die Armutsstatistik nichts über Armut aussagt, wie man nervöse Börsenmakler beruhigen kann – und warum Pferde am liebsten Mädchen beißen.

Beschreibung

Dr. Thomas Petersen ist seit vielen Jahren Projektleiter am Institut für Demoskopie Allensbach und Lehrbeauftragter an den Universitäten Dresden und Krems (Donau). Er war Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR).

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Eine endlose Diskussion
  • Eine Wutrede
  • Beipackzettel und Karate
  • Die Verantwortung der Journalisten
  • Der Missstand ist nicht der Regelfall
  • 2 Wozu Umfragen gut sind
  • Wenn wir überrascht sind, stehen wir der Wirklichkeit gegenüber
  • 3 „Ich bin nicht befragt worden“
  • Die Weisheit des Sherlock Holmes
  • Die Denkfehler des „Literary Digest“
  • 4 Laufzettel, Klingelschilder und ein großer Sack mit Nüssen
  • Ein Problem mit Unsicherheit und Unschärfe
  • Wie man ein ganzes Volk in die Lostrommel steckt
  • „Wer hatte bei Ihnen zuletzt Geburtstag?“
  • Das Problem mit den Verweigerungen und die „Befragtenfarmen“
  • Das mühsame Geschäft mit den Klingelschildern
  • Legoland und Pingpong-Bälle
  • Indizien für die Qualität von Stichproben
  • 5 Wie man richtig in den Wald hineinruft
  • Programmfrage und Testfrage
  • Der schlaue Fragebogen
  • „Falsche Antwort, denken Sie sich bitte eine andere aus.“
  • Der „taube Interviewer“
  • Was nicht gesagt wird, wird auch nicht gedacht
  • Sachlich richtig – fragebogentechnisch falsch
  • Die Antwort kenne ich jetzt – aber wie lautete die Frage?
  • „Wie man in den Wald hineinruft ...“
  • Jenseits der Abstimmungs-Demoskopie
  • Warum man ein Auto kauft
  • Hundefutter und Rätselspielchen
  • 6 Routine, Nachsicht und Traktoren
  • Popmusik mit Trachtenjanker
  • Das Schlechte an der Erfahrung
  • „Sag’ mir, wer die Umfrage bezahlt und ich sage dir, was herauskommt.“
  • Der Sponsorship-Effekt
  • Der Pretest und das Problem mit dem Traktor
  • Die Schwierigkeit einer einfachen Problemlösung
  • 7 Warum Pferde am liebsten Mädchen beißen
  • Dreierlei Fettnäpfchen
  • Die Geschichte mit den Störchen und den Babys
  • Macht fernsehen blind?
  • „Weil die Grillen zirpen, geht die Sonne unter“
  • Kann man mit Statistik alles beweisen?
  • Warum die Armutsstatistik nichts über Armut aussagt
  • Die „Sprache der Zahlen“
  • 8 Wissen ist besser als Nichtwissen
  • Eine seltsame Podiumsdiskussion
  • Das „gefräßige Brüderchen“
  • Anmerkungen
  • Literatur
  • Glossar
  • Weitere Informationen

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