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Karrierewege von Pflegeakademikern - Ergebnisse einer bundesweiten Absolventenbefragung zu Ausbildung, Studium und Beruf

Türkan Ayan und Jürgen Zieher

Diese Publikation zitieren

Türkan Ayan, Jürgen Zieher, Karrierewege von Pflegeakademikern - Ergebnisse einer bundesweiten

Absolventenbefragung zu Ausbildung, Studium und Beruf (2016), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1430-9653, 2016 #01, S.47

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Beschreibung / Abstract

This article presents results of a nationwide quantitative inquiry among graduates (B.A. or Diploma) of extra-occupational studies in nursing (n=176). Among the participants were career changers (n=53), who had worked or studied in another sector before starting a vocational training in nursing. In contrast, representatives of the "linear type" (n=123) began their nursing career right after finishing school. Both groups are compared to each other using the examples of sociodemographic parameters, educational and vocational biography, motives for the choice of studies and professional career after graduation. The desire for a higher education - the most frequently mentioned reason for studying after completing the vocational training - underlines the importance of learning to the respondents. While at the beginning of the study about half of the participants still worked as registered nurses, only one tenth did so after graduation. The main reasons for leaving the hospital wards were lacking adequate positions for nurses with an academic degree and the wish for an "additional value" of the study. The successful completion of the study enabled most of the respondents various career paths inside and outside of nursing.

Keywords: Extra-occupational study in nursing, career changer, professional career



Im Beitrag werden Ergebnisse einer bundesweiten quantitativen Befragung von Absolventen berufsbegleitender Bachelor- bzw. Diplom-Pflegestudiengänge (n=176) vorgestellt. Unter ihnen waren auch "Quereinsteiger" (n=53), die vor der Pflegeausbildung zunächst in einem anderen Beruf gearbeitet oder studiert hatten. Im Unterschied dazu haben Vertreter des "linearen Typs" (n=123) unmittelbar nach dem Schulabschluss mit der Pflegeausbildung begonnen. Anhand der soziodemografischen Parameter, der Bildungs- und Berufsbiografie, den Motiven für die Studienwahl und der beruflichen Entwicklung nach dem Abschluss des Pflegestudiums werden die beiden Gruppen vergleichend betrachtet. Der Wunsch nach einer höheren Qualifizierung - das am häufigsten genannte Motiv für ein Studium nach der Berufsausbildung - unterstreicht die Bildungsaffinität der Teilnehmer. Während zu Beginn des Studiums noch etwa jeder zweite Befragte als Pflegefachkraft tätig war, arbeitete nur noch etwa jeder zehnte Absolvent in der direkten Pflege. Die Hauptgründe für den Wechsel waren fehlende Stellen für Pflegeakademiker und der Wunsch nach einem "Mehrwert" des Studiums. Der erfolgreiche Studienabschluss ermöglichte den meisten Befragten vielfältige Karrieren innerhalb und außerhalb der Pflege.

Schlüsselwörter: Berufsbegleitendes Pflegestudium, Quereinsteiger, berufliche Entwicklung

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