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"Verräumlichte Geschlechterverhältnisse" - Geschlechterkonstruktionen und Deutungsmuster einer Nutzung, Aneignung und Gestaltung "öffentlicher Räume" im Kindes- und Jugendalter

Elke Schimpf

Beschreibung

Die Bedeutung (sozial-)räumlicher Aneignungsprozesse im Kindes- und Jugendalter wird in der (sozial-)pädagogischen Forschung bereits Anfang des 20. Jahrhunderts thematisiert. Dabei werden geschlechterdifferente Konstruktionen, Deutungsmuster und Zuschreibungen einer Raumnutzung und -aneignung im Kindes- und Jugendalter produziert, die zur Legitimation geschlechterdifferenter-räumlicher Ordnungen und Zuordnungsprozesse dienen. Diese werden im folgenden Artikel als ´verräumlichte Geschlechterverhältnisse´ benannt. Dargestellt wird, wie geschlechterdifferente Konstruktionen und Deutungsmuster einer Raumnutzung und -aneignung im Kindes- und Jugendalter in (sozial-)pädagogischen Forschungskontexten immer wieder neu (re-)produziert, aber auch wie konkrete (sozial-)räumliche Praktiken von Kindern und Jugendlichen in den Blick genommen werden (können).



Inhalt:

1. Zur Etablierung geschlechtlich-räumlicher Ordnungen und die Konstruktion geschlechts-differenter (Un-)Sicherheiten in öffentlichen Räumen

2. Zur Konstruktion geschlechtsdifferenter-räumlicher Ordnungen und geschlechtsspezifischer Deutungsmuster einer Raumnutzung und -aneignung im Kindes- und Jugendalter im Kontext (sozial-)pädagogischer Diskurse

3. Der ´öffentliche Raum´ als konflikthafte Lektüre der Gesellschaft - Zur (Re-) Konstruktion von klassen- und geschlechtsspezifischen Deutungsmustern einer Raumnutzung und Raumaneignung im Kindes- und Jugendalter

4. Zur Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich dominanten Raum(ordnungs)vorstellungen, Geschlechterkonstruktionen und geschlechtlich-räumlichen (Zu-)Ordnungsprozessen



Literatur



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