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Übergriffige Nähe - Inszenierungsmuster und Strukturmerkmale sexualisierter Gewalt im Spielfilm Die Auserwählten

Marlene Kowalski

Diese Publikation zitieren

Marlene Kowalski, Übergriffige Nähe - Inszenierungsmuster und Strukturmerkmale sexualisierter Gewalt im Spielfilm Die Auserwählten (2015), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0943-5484, 2015 #02, S.79

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Beschreibung / Abstract

In dem Beitrag werden Inszenierungsmuster sexualisierter Gewalt im Spielfilm "Die Auserwählten" (Röhl 2014) herausgearbeitet und daraus folgend allgemeine Strukturmerkmale übergriffig-entgrenzender Nähe in schulischen Institutionen beleuchtet. Ausgehend von einer strukturtheoretischen Perspektive (Helsper 2004, Helsper/Reh 2012), die sexualisierte Gewalt als Zusammenspiel von Nähe, Macht und geschlossenen Strukturen auffasst, werden mithilfe einer filmischen Patternanalyse (Ehrenspeck/Lenzen 2003) Darstellungsmuster übergriffiger Nähe herausgefiltert. Aus diesen filmischen Mustern werden abschließend Rückschlüsse auf die Beschaffenheit und Situationsspezifik sexualisierter Gewalt in pädagogischen Settings gezogen.







This paper investigates the use of visual effects and cinematic patterns of sexual abuse in the German film "Die Auserwählten" (Röhl 2014). It thereby reveals general characteristics of institutional child abuse in schools. Based on a perspective of structure theory (Helsper 2004, Helsper/Reh 2012) that conceptualises sexual violence as an interaction of closeness, asymmetric power and closed structures, cinematic patterns of violent and intrusive closeness will be analysed with the help of pattern analysis (Ehrenspeck/Lenzen 2003). Eventually, these patterns will serve to deduce characteristics and specificities of sexual violence in pedagogical settings.





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