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Doing Gender with Food. Geschlechterverhältnisse im Alltag der Ernährung

Lotte Rose

Beschreibung

Ernährung ist grundlegend für die individuelle und gesellschaftliche Reproduktion. Sie reicht nicht nur weit in den menschlichen Alltag hinein, sondern sie ist auch vergeschlechtlicht. Was, wann wie mit wem gegessen und getrunken wird, wer wen wie mit Nahrung versorgt, welche Normen für Essen und Trinken propagiert werden, wie Ernährungsaufgaben im privaten und öffentlichen Leben organisiert sind, wie die Arbeiten in Küchen, Gastronomie, Lebensmittelproduktion und -gewerbe verteilt sind - dies alles sind Arenen der Konstruktion von Geschlechterverhältnissen. Dennoch sind Ernährung und Essen bislang selten Gegenstand der deutschsprachigen Genderforschung wie auch umgekehrt Ernährungswissenschaften sich kaum Genderrelevanzen widmen. Der Beitrag liefert einen Überblick zur deutschsprachigen Forschungssituation zum "Doing Gender with Food". Dabei konzentriert er sich besonders auf Befunde zu Geschlechterunterschieden beim Verzehr und auf die Arbeitsteilungen bei der Essensproduktion und -versorgungsverantwortung im Privaten wie auch im Lebensmittel- und Agrarmarkt.



Inhalt

1. Die "doppelte Leerstelle"

2. Wer sagt was zu Gender und Ernährung? Ein Überblick zum Forschungsstand

3. Was essen Männer und Frauen?

4. Wer bringt das Essen auf den Tisch?

5. Abschließendes: Welche Relevanz hat das Wissen zur kulinarischen Geschlechterordnung für die Erziehungswissenschaften?

6. Literatur



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