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Philosophische Einübung in die Theologie

Bd.3: Philosophische Einübung in die Ekklesiologie und Christologie

Richard Schaeffler

Diese Publikation zitieren

Richard Schaeffler, Philosophische Einübung in die Theologie (2016), Verlag Karl Alber, Freiburg, ISBN: 9783495860915

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In diesem dreibändigen Werk unternimmt Richard Schaeffler den Versuch, den "Wechselbeziehungen zwischen Philosophie und Theologie" eine konkrete und für beide Seiten förderliche Gestalt zu geben. Dabei orientiert er sich an den vier klassischen "Traktaten" der Fundamentaltheologie: der theologischen Erkenntnislehre (1. Band), der Gotteslehre (2. Band), der Lehre von Christus und von der Kirche (3. Band).
Der Dritte Band stellt die Christologie in den Zusammenhang einer Analyse der Aufgaben religiöser Überlieferungsgemeinschaften hinein: Überlieferungsgemeinschaften und die sie sichernden Institutionen sind "Schulen der Erfahrung" und haben sich an dieser Aufgabe zu bewähren. Nur so werden die Hörer des Wortes dazu befähigt, zu eigenverantwortlichen Zeugen seiner Wahrheit zu werden. Dabei zeigt sich: Jene Überlieferung, die die spezifische Erfahrung der Glaubenden möglich macht, umfasst die Geschichte der "Ekklesia" beider Testamente. Das "Christus-Ereignis" läßt sich als jene Krise und Wende in der Geschichte Israels verstehen, aus der, im Sinne einer "eschatologischen Zeitansage", ein neues Verständnis der Zeit hervorgegangen ist, die in Christus "in ihre Fülle gelangt ist". Wird das Christusereignis auf solche Weise in seiner Beziehung zur Geschichte der "Ekklesia Israel" gesehen, dann können auch die Aussagen der klassischen Christologie, einschließlich der Rede von den zwei Naturen in der einen Person des Christus, neu verstanden werden.

Beschreibung

Richard Schaeffler, Dr. phil., Dr. theol. h. c., Dr. phil h. c., 1926 in München geboren, 1968-1989 o. Professor für Philosophisch-Theologische Grenzfragen an der Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Religionsphilosophie, Geschichtsphilosophie, Wissenschaftstheorie der Theologie. Langjähriges Mitglied des "Ökumenischen Arbeitskreises Evangelischer und Katholischer Theologen" und des "Gesprächskreises Juden und Christen" beim Zentralkomitee der Deutschen Katholiken.Buchpublikationen u.a.: Religion und kritisches Bewußtsein (1973), Einführung in die Geschichtsphilosophie (1973, 4.Aufl. 1991), Religionsphilosophie (1983, 3. Aufl. 2004), Erfahrung als Dialog mit der Wirklichkeit (1995), Philosophische Einübung in die Theologie (3. Bde., 2004, Studienausgabe 2008), Philosophisch von Gott reden (2006), Ontologie im nachmetaphysischen Zeitalter (2008).

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • I. Fragestellung und Methode
  • 1. Zum Thema einer »Philosophischen Einübung in die Gotteslehre«
  • 2. Die »philosophische Gottesfrage« – ihre Eigenart und Aufgabenstellung
  • 3. Zur Methode einer Philosophischen Einübung in die Gotteslehre: Die »allgemeine« und die »spezielle Transzendentalphilosophie
  • Erstes Teilergebnis
  • II. Eine Aufgabe der allgemeinen Transzendentalphilosophie: Die Möglichkeitsbedingungen der Erfahrung überhaupt, und die Freile
  • 1. Die Erfahrung und ihre Bedingungen – traditionelle Funktionsbestimmung
  • 2. Erste Schritte einer Weiterentwicklung
  • 3. Eine neue Anforderung an die transzendentale Methode
  • 4. Eine neue Aufgabe der allgemeinen Transzendentalphilosophie: die Freilegung der Gründe, aus denen Fehlformen der Gegenstands
  • Zweites Teilergebnis
  • III. Die Eigenart der religiösen Erfahrung, ihre Bedingungen und Bedeutungsmomente, oder: Religionsphilosophische Aufgaben der
  • 1. Die religiöse Erfahrung und ihre Bedingungen
  • 2. Der dialogische Charakter der religiösen Erfahrung und die Folgen, die sich aus seinem Ausfall ergeben
  • 3. Die vier Bedeutungsmomente der religiösen Erfahrung und die Folgen ihres möglichen Ausfalls
  • Drittes Teilergebnis
  • IV. Religiöse Erfahrung und »personales Verständnis des Heiligen« oder: Der religiöse Kontext des Sprechens von Gott
  • 1. Die doppelte Frage: Wann sprechen Religionen von Gott? Wann ist ein Sprechen von Gott religiös?
  • 2. Wie kommt Gott in die Religion?
  • 3. Die Eigenart des religiösen Erfahrungskontextes als Bedingung dafür, von Gott auf spezifisch religiöse Weise zu sprechen
  • Viertes Teilergebnis
  • V. Religionsphilosophischer Begriff und religionshistorische Wirklichkeit
  • 1. Erreichte Ergebnisse und kritische Rückfragen
  • Der »Fromme Widerstand« gegen die Vorstellung vom transzendenten, einen, allgütigen und personalen Gott
  • 3.. Eine Bewährungsprobe der transzendentalphilosophischen Deutung religiöser Erfahrung
  • Fünftes Teilergebnis
  • VI. Zurück zur allgemeinen Transzendentalphilosophie: Die Postulate der reinen Vernunft und ihr Anspruch, als »Gottespostulate«
  • 1. Notwendigkeit und Eigenart der Vernunftpostulate
  • 2. Das Kernproblem: Philosophische »Prinzipienlehre« oder religiöse Begegnung mit einem in der Geschichte wirkenden und daher »
  • 3. Die »Hermeneutik der Erfahrungswelt« als »Tertium Comparationis« der religiösen und der postulatorischen Rede von Gott
  • 4. Der Begriff des »persönlichen Gottes« – ein Thema der Philosophie?
  • 5. Ein hermeneutisch-kritisches Wechselverhältnis
  • Sechstes Teilergebnis
  • VII. Wiedergewinnung und Neugestaltung der metaphysischen Gottesprädikate im Rahmen einer weiterentwickelten Lehre von den Vern
  • 1. Die transzendentale Bedeutung der Rede von Gottes »Transzendenz«
  • 2. Die transzendentale Bedeutung der Rede von Gottes »Einheit«
  • 3. Die transzendentale Bedeutung der Rede von Gottes »höchster Vollkommenheit«
  • Siebtes Teilergebnis
  • VIII. Re-Interpretation der »Gottesbeweise«
  • 1. Der »kosmologische Gottesbeweis« als Anleitung zum »Lesen im Buche der Welt«
  • 2. Der »moralische Gottesbeweis« als Anleitung, beim »Lesen im Buche der Welt« Alternativen des sittlich Guten und Bösen zu ent
  • 3. Der »teleologische Gottesbeweis« als Anleitung, beim »Lesen im Buche der Welt« den Grund des Zutrauens zur Wirklichkeit zu e
  • 4. Der »ontologische Gottesbeweis« als Anleitung, in allem, was ist, eine Gegenwartsgestalt der Zuwendung Gottes zu erkennen
  • Achtes Teilergebnis
  • Rückblick: Die Theorie der religiösen Erfahrung und die Aufgabe einer »philosophischen Einübung in die Gotteslehre«
  • Ausblick: Das Programmwort »Credere Deum Deo et in Deum« als Bewährungsprobe eines personalen Gottesverständnisses
  • Verwendete Abkürzungen
  • Verzeichnis der zitierten oder erwähnten Literatur
  • Stichwortregister zum zweiten Band

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