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Affekt und Revolution

Politisches Handeln nach Arendt und Kant

Judith Mohrmann

Diese Publikation zitieren

Judith Mohrmann, Affekt und Revolution (2015), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593432687

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Judith Mohrmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung (IfS), Frankfurt am Main.

Beschreibung / Abstract

Politische Handlungen entstehen nicht nur durch einzelne oder kollektive Taten, sondern gerade durch die affektive Performanz Außenstehender. Vor dem Hintergrund von Hannah Arendts und Immanuel Kants Analyse der Französischen Revolution dekonstruiert Judith Mohrmann unsere konventionelle Vorstellung von Emotionen und zeigt Alternativen auf: Erst wenn wir die Emotionsgebundenheit von politischen Entscheidungen und Urteilen in allen Facetten anerkennen, können wir eine politische Handlung verstehen.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Logozentrismus der Philosophie?
  • 1.2 Politik und Politisches
  • 1.3 Der »affective turn«
  • 2. Mitleid und Terror – Hannah Arendts Analyse der Französischen Revolution
  • 2.1 Wie einen Anfang machen? Das Problem revolutionärer Legitimation
  • 2.2 Solidarität statt Mitleid
  • 2.3 Die historische Kontingenz des Mitleidsbegriffs
  • 2.4 Volonté générale und rousseauistische Einfühlung – eine alternative Lesart der Französischen Revolution
  • 3 Emotionen und Theatralität – ästhetische Emotionen in Theatralitätsdiskursen des 18. und 20. Jahrhunderts
  • 3.1 Von »Affekt« zu »Emotion« – affekttheoretischer Umbruch zwischen Barock und Aufklärung
  • 3.2 Die affizierte Zuschauerhaltung
  • 4. Handlungsunfähigkeit in der Moderne
  • 4.1 Handeln und die Folgen: Arendt
  • 4.2 Der cartesianische Split als Signatur einer Moderneerfahrung
  • 4.3 Reflexion, Wahnsinn und Melancholie – das Zerfallen der Handlung im Trauerspiel: Benjamin
  • 4.4 Der entscheidungsunfähige Hamlet: Adorno
  • 4.5 Der Paradigmenwechsel in der Affektkonzeption – inneres Movens statt äußerem Affekt
  • 5. Vom Affektivwerden der Vernunft – Achtung und Enthusiasmus bei Kant
  • 5.1 Achtung als moralisches Gefühl in der Kritik der praktischen Vernunft
  • 5.2 Achtung als Perspektive auf das Praktischwerden des Gesetzes
  • 5.3 Objektlose Gefühle – Achtung und Erhabenes
  • 5.4 Enthusiasmus und Revolution
  • 5.5 »… denn sie wissen nicht, was sie tun« – revolutionäres Handeln aus Enthusiasmus
  • 6 Exkurs: Aktivierung und Politisierung
  • 7 Fazit
  • Literatur
  • Dank

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