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Raumplanung nach 1945

Kontinuitäten und Neuanfänge in der Bundesrepublik Deutschland

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Wendelin Strubelt(Hg.), Detlef Briesen(Hg.), Raumplanung nach 1945 (2015), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593430188

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Beschreibung

Wendelin Strubelt, Dr. rer. pol, war Vizepräsident und Professor des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung. Detlef Briesen, PD Dr. phil., ist Dozent für Zeitgeschichte an der Universität Gießen.

Beschreibung

Raumplanung und Raumforschung sind bislang in Deutschland, vor allem für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, nur ungenügend historisch aufbereitet. Wie viele andere Innovationen setzten sie sich in Deutschland aber erst nach 1945 dauerhaft durch – als Teil eines verwissenschaftlichten Konsenses zur Modernisierung, Rationalisierung und Demokratisierung der Gesellschaft, der zunächst zu oft die
Verbindungen zu den auch völkischen Wurzeln der Ordnung ausblendete. Der Band schließt somit nicht nur eine Lücke der Forschung, sondern setzt auch die Aufarbeitung eines wichtigen Stücks deutscher Nachkriegsgeschichte fort.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort und ein persönlicher Dank
  • Zwischen Kontinuität und Neubeginn: Räumliche Planung und Forschung vor und nach 1945 – Detlef Briesen, Wendelin Strubelt
  • I. Der Wandel der Raumplanung 1940 bis 1980: Historische Bilanzen
  • Konzepte und Modelle zur Gestaltung des Planungsprozesses – Erika Spiegel
  • Krisenangst und Krisendiagnose: Deutsche Raumplanung nach 1945 – Karl R. Kegler
  • II. Gesellschaftliche Zäsuren und die räumliche Planung in der Bundesrepublik
  • Gründungsphase und Neustart des Instituts für Raumforschung (1949–1951) – Hansjörg Gutberger
  • Mythos »Hessenplan« – Aufstieg und Wandel einer Landesplanung nach dem Zweiten Weltkrieg – Dirk van Laak
  • Zur Verankerung Landschaftlicher Daseinsvorsorge zwischen 1945 und dem Beginn der 1960er Jahre – Axel Zutz
  • Die Raumordnungspolitik der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit – Michael Mießner
  • Raumordnungspolitik auf dem Prüfstand 1977: Die Kommission für wirtschaftlichen und sozialen Wandel im Kontext der Fachdiskussion – Heinrich Mäding
  • III. Wandel im deutschen und internationalen Maßstab
  • Historische Weichenstellungen in der Raumplanung in der Mitte des 20. Jahrhunderts: Essay über die Beispiele Frankreich und Niederlande – Andreas Faludi
  • Räumliche Planung und Gesellschaftspolitik um 1970: ein folgenreicher Einschnitt in der Geschichte der Bundesrepublik – Max Welch Guerra
  • Ernst Kanow und die Geschichte der DDR-Territorialplanung – Harald Kegler
  • Wachstum, Innovation, Metropolregionen: ein epistemologischer Turn in der Raumordnungspolitik (1993–2006 ff.)? – Markus Hesse
  • IV. Perspektiven der Zeitzeugen
  • Raumplanung – zwischen Technokratie und Demokratie: Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse als Planerin im öffentlichen Dienst Nordrhein-Westfalens – Raghilt Berve
  • Die Ausgestaltung der Raumplanung in den 70er Jahren: Eine regionale Perspektive – Gottfried Schmitz
  • Aspekte der Raumordnung und Landesentwicklung ab den ausgehenden 70er Jahren im Lichte bayerischer Erfahrungen – Konrad Goppel
  • Autorinnen und Autoren

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