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Das Hilfeplangespräch in der Heimerziehung

Wahrnehmung und Bewertung von Hilfeplangesprächen innerhalb eines heilpädagogischen Kinderheimes aus Sicht der beteiligten Kinder/Jugendlichen, Eltern, Jugendamts-/ASD-Vertreter und pädagogischen Fachkräfte

Peter Sponagl

Diese Publikation zitieren

Peter Sponagl, Das Hilfeplangespräch in der Heimerziehung (2002), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784127965

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden 37 Hilfeplangespräche für Kinder/Jugendliche untersucht, die in klassischen heilpädagogischen Wohngruppen betreut werden. Vergleichend ausgewertet sind die Sichtweisen der vier zentralen beteiligten Personengruppen: Kinder/Jugendliche, Elternteile/Angehörige, Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen des Jugendamtes/ASD. Besonderer Wert wurde bei der Auswertung auf die Darstellung von authentischen Aussagen von Beteiligten gelegt, so dass sich der Leser selbst ein Bild machen und dies mit den zusammenfassenden Bewertungen des Autors vergleichen kann.

Wer sich dafür interessiert, was die genannten Personen(-gruppen) u.a. zu Hilfeplangesprächen zu sagen haben, wie es um die Problembelastungseinschätzungen, die vorrangigen Ziele, den Zielerreichungsoptimismus, die Vollständigkeit und Stimmigkeit der Darstellungen im Gespräch, die Erwartungen und das Ausmaß an Zufriedenheit mit der eigenen Beteiligung und Rolle im Hilfeplangespräch, die Einstellung zur Maßnahme Heimerziehung etc. steht, findet hier reichlich Material.

Abschließend wird eine Auswertung für die einzelnen Beteiligtengruppen und eine zusammenfassende Auflistung von Hinweisen für den Umgang mit und das Vorgehen in Hilfeplangesprächen dargestellt, die zur Entwicklung eigener Leitlinien des Vorgehens hilfreich sein können.

Beschreibung / Abstract

Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden 37 Hilfeplangespräche für Kinder/Jugendliche untersucht, die in klassischen heilpädagogischen Wohngruppen betreut werden. Vergleichend ausgewertet sind die Sichtweisen der vier zentralen beteiligten Personengruppen: Kinder/Jugendliche, Elternteile/Angehörige, Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen des Jugendamtes/ASD. Besonderer Wert wurde bei der Auswertung auf die Darstellung von authentischen Aussagen von Beteiligten gelegt, so dass sich der Leser selbst ein Bild machen und dies mit den zusammenfassenden Bewertungen des Autors vergleichen kann.

Wer sich dafür interessiert, was die genannten Personen(-gruppen) u.a. zu Hilfeplangesprächen zu sagen haben, wie es um die Problembelastungseinschätzungen, die vorrangigen Ziele, den Zielerreichungsoptimismus, die Vollständigkeit und Stimmigkeit der Darstellungen im Gespräch, die Erwartungen und das Ausmaß an Zufriedenheit mit der eigenen Beteiligung und Rolle im Hilfeplangespräch, die Einstellung zur Maßnahme Heimerziehung etc. steht, findet hier reichlich Material.

Abschließend wird eine Auswertung für die einzelnen Beteiligtengruppen und eine zusammenfassende Auflistung von Hinweisen für den Umgang mit und das Vorgehen in Hilfeplangesprächen dargestellt, die zur Entwicklung eigener Leitlinien des Vorgehens hilfreich sein können.

Inhaltsverzeichnis

  • Das Hilfeplangespräch in der Heimerziehung
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorbemerkung
  • Untersuchungsergebnisse im Überblick
  • Ein Fallbeispiel zur Einführung
  • 1. Hilfeplan und Hilfeplangespräch: begriffliche Klärungen
  • 2. Vorgaben des KJHG und Qualitätsdiskussion in der Jugendhilfe
  • 3. Forschungsprobleme im Bereich der Heimerziehung
  • 3.1 Komplexität des Feldes und Messung von Erfolg
  • 3.2 Beispiele bisheriger Forschungsbemühungen und Ergebnisse im Bereich der Heimerziehung
  • 3.3 Zusammenfassende Bewertung der Forschungsergebnisse
  • 4. Kooperation als zentrale Anforderung an Heimerziehung
  • 4.1 Anspruch an Kooperation mit Eltern und Stand der Umsetzung
  • 5. Heimerziehung und systemische/ressourcen- und lösungsorientierteArbeitsansätze
  • 5.1 Bezugspunkte zu verhaltenstherapeutischer Orientierung
  • 5.2 Relevanz und Probleme familienunterstützender und systemisch-lösungsorientierter Arbeitshaltung in der Heimerziehung
  • 5.3 Vorzüge einer systemisch-lösungsorientierten Grundhaltung im Hilfeplangespräch
  • 5.4 Kritische Argumente zur Durchführung von Hilfeplangesprächen
  • 5.5 Anforderungen an das Hilfeplanverfahren
  • 6. Untersuchungsdesign und befragter Personenkreis
  • 6.1 In Interviews befragter Personenkreis
  • 6.2 Interview-Datenerfassung
  • 6.3 Gesamtzahlen der über Interviews und/oder Fragebögen erfassten Beteiligten der Hilfeplangespräche
  • 6.4 Weitere erhobene Fragebogendaten
  • 6.5 Datenauswertung und Anonymität
  • 6.6 Forschungsmethodik
  • 6.7 Über die Einrichtung, in der die Untersuchung stattfand
  • 6.8 Die befragten Kinder und Jugendlichen
  • 6.9 Personensorge der Eltern
  • 6.10 Die befragten Erzieher/innen
  • 7. Teilnehmer/innen der Hilfeplangespräche und zeitlicher Aufwand
  • 7.1 Teilnehmer/innen der Hilfeplangespräche
  • 7.2 Dauer der Hilfeplangespräche
  • 7.3 Gesamter zeitlicher Bedarf für Hilfeplangespräche
  • 8. Untersuchungshypothesen
  • Fragebogenergebnisse
  • 9. Akzeptanz von Kooperation und Hilfeplangespräch
  • 9.1 Akzeptanz von Hilfeplangespräch und Vorbereitungsgespräch
  • 9.2 Akzeptanz des Koorrationsideals und Zufriedenheit mit HPG-Teilnehmerkreis
  • 9.3 Wunsch nach Kindbeteiligung und bevorzugter Besprechungsort
  • 10. Persönliche Anliegen, Befinden und Einfluss
  • 10.1 Zentraler Kontakt- und/oder Rückkehrwunsch von Kindern/Jugendlichen
  • 10.2 Vorrangstellung für Hilfeadressaten
  • 10.3 Gesprächsatmosphäre und persönliches Wohlbefinden
  • 10.4 Einverständnis mit geäußerten Inhalten und dem Ausmaß der Besprechung
  • 10.5 Weggelassenes oder nicht richtig Besprochenes
  • 10.6 Gesprächsbeteiligung und wahrgenommenes Verständnis
  • 10.7 Wahrnehmung persönlichen Einflusses
  • 11. Übereinstimmung von Wahrnehmungen im Hilfeplangespräch
  • 11.1 Übereinstimmung bei Zielen und deren Bewertungen
  • 11.2 Übereinsthrunung bei Zufriedenheit mit den Vereinbarungen, Zielerreichungsoptimismus und Ressourcenbenennung
  • 11.3 Attribution von Veränderungseinfluss bezüglich der Zielerreichung
  • 11.4 Selbst- und Fremd-Wahrnehmung des Kindes/Jugendlichen
  • 11.5 Wahrnehmung der Problembelastung der Kinder und Jugendlichen
  • 12. Unterbringungsbewältigung, Familienkontakt und Wahrnehmung der Beziehung zu den Helfern
  • 12.1 Unterbringungsbewältigung durch Eltern und Kinder/Jugendliche
  • 12.2 Familienkontakte an Besuchswochenenden
  • 12.3 Notwendigkeit und Angemessenheit der Hilfeform
  • 12.4 Beziehungs- und Hilfewahrnehmung auf Seiten der Eltern
  • 13. Arbeitssituation und Einstellungen der Erzieher/innen in Bezug auf die Kooperation mit Eltern/Angehörigen
  • Ergebnisse der Interviewauswertung
  • 14. Vorstellungen und Erwartungen an das Hilfeplangespräch
  • 14.1.1 Äußerungen der Kinder und Jugendlichen
  • 14.1.2 Äußerungen der Eltern/Angehörigen zur Frage nach Erwartungen an ein Hilfeplangespräch
  • 14.1.3 Äußerungen der Bezugserzieher/inneng zur Frage nach Erwartungen an ein Hilfeplangespräch
  • 14.1.4 Äußerungen der Sozialarbeiter/innen des Jugendaintes/ASD1 zur Frage nach Erwartungen an ein Hilfeplangespräch
  • 14.2 Erwartungen über Vorbereitung und Nachbereitung des Hilfeplangespräches
  • 14.3 Gewünschter Teilnehmerkreis und Rahmenbedingungen für das HPG
  • 15. Beteiligung der Hilfeadressaten am Hilfeplangespräch
  • 15.1 Aus der Sicht der Sozialarbeiter/innen
  • 15.2 Aus der Sicht der Erzieher/innen
  • 15.3 Aus der Sicht der Kinder/Jugendlichen
  • 15.4 Aus der Sicht der Eltern/Angehörigen
  • 16. Gesprächsleitung im Hilfeplangespräch
  • 17. Sozialarbeiter/innen des Jugendamtes/ASD im Hilfeplangespräch
  • 17.1 Ansprüche an persönliche Beziehungen zu Hilfeadressaten und Mitgestaltung des Hilfeprozesses von Seiten der Sozialarbeiter/innen des Jugendamtes/ASD
  • 17.2 Besondere Problempunkte des Hilfeplangespräches aus Sozialarbeitersicht
  • 18. Das Hilfeplangespräch als besondere Belastungssituation für Erzieher
  • 19. Weggelassene oder nicht richtig besprochene Inhalte im Hilfeplangespräch
  • 20. Das Hilfeplangespräch als Belastungssituation für die Hilfeadressaten
  • 20.1 Hilfeplangespräch als Belastungssituation für Kinder und Jugendliche
  • 20.2 Hilfeplangespräch als Belastungssituation für Eltern/-teile
  • 21. Einstellungen zur Heimerziehung
  • 21.1 Einstellungen der Eltern/-teile zur Heimerziehung
  • 21.2 Einstellungen der Kinder/Jugendlichen zur Heimerziehung
  • 21.3 Einstellungen der Sozialarbeiter/innen zur Heimerziehung
  • 21.4 Einstellungen der Erzieher/innen zur Heimerziehung
  • 21.5 Kinder-/Jugendlichenaussagen zu Unterbringungsbegründungen
  • 21.6 Von Kindern/Jugendlichen akzeptierter Hilfebereich
  • 22. Kooperationswunsch und erzieherische Allianz
  • 23. Erwartungen an den Psychologen im Hilfeplangespräch
  • 24. Besonderheiten im Prozessgeschehen des Hilfeplangespräches
  • 25. Gesamtzusammenfassung der Ergebnisse
  • 25.1 Kooperation und erzieherische Allianz
  • 25.2 Kinder/Jugendliche im HPG
  • 25.3 Eltern im HPG
  • 25.4 Erzieher/innen im HPG
  • 25.5 Sozialarbeiter/innen im HPG
  • 25.6 Der psychologische Fachdienst im HPG
  • 25.7 Besonderheiten im Prozessgeschehen des Hilfeplangespräches
  • 25.8 Abschließende Bewertung
  • 26. Aus den Ergebnissen abgeleitete Hinweise für das Vorgehen inHilfeplangesprächen
  • Literaturverzeichnis:
  • Anhang
  • Fragebogen und Interviewleitfaden
  • Interviewleitfaden Erzieher/innen

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