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Die Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII

Rechtliche Vorgaben und praktische Umsetzung - unter besonderer Berücksichtigung des Planing to Child Care in England und Wales

Heike Schmid

Diese Publikation zitieren

Heike Schmid, Die Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII (2004), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784127996

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Die Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII soll zur Vermeidung, Begrenzung und Abwendung von Kindeswohlgefährdungen beitragen. Die praktische Umsetzung dieser rechtlichen Vorgaben dient somit als Gradmesser der Qualität der Jugendhilfe.

Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung ist eine umfassende Analyse der Interdependenz zwischen Verfassungsrecht, Familienrecht, Sozialrecht und dem jeweiligen behördlichen und gerichtlichen Verfahren. Auf dieser Basis wird ein Optimum der Hilfeplanung als Maßstab für die Beurteilung ihres Implementationsgrads in der Praxis entwickelt. Unter diesem Blickwinkel überprüft die Autorin die gegenwärtige Anwendungspraxis, indem sie landesjugendamtliche Empfehlungen vergleicht, Studien zur Verwirklichung der Hilfeplanung analysiert und anonymisierte Hilfepläne untersucht.

Aufschlussreiche Erkenntnisse sowohl für die gerichtliche und behördliche Praxis als auch für die Rechtspolitik werden insbesondere durch eine rechtsvergleichende Untersuchung der Regelung der Hilfeplanung sowie der damit gemachten Erfahrungen in Großbritannien gewonnen, wo sich die Rechtspolitik intensiv und mit einer hohen Regelungsdichte auf die Hilfeplanung im Bereich der Abwendung von Kindeswohlgefährdungen eingelassen hat. Dadurch schafft die Untersuchung eine Basis für weiterführende Reflexionen über das Grundkonzept der Staatsintervention und ihrer Reaktionsmöglichkeiten.

Beschreibung / Abstract

Die Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII soll zur Vermeidung, Begrenzung und Abwendung von Kindeswohlgefährdungen beitragen. Die praktische Umsetzung dieser rechtlichen Vorgaben dient somit als Gradmesser der Qualität der Jugendhilfe.

Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung ist eine umfassende Analyse der Interdependenz zwischen Verfassungsrecht, Familienrecht, Sozialrecht und dem jeweiligen behördlichen und gerichtlichen Verfahren. Auf dieser Basis wird ein Optimum der Hilfeplanung als Maßstab für die Beurteilung ihres Implementationsgrads in der Praxis entwickelt. Unter diesem Blickwinkel überprüft die Autorin die gegenwärtige Anwendungspraxis, indem sie landesjugendamtliche Empfehlungen vergleicht, Studien zur Verwirklichung der Hilfeplanung analysiert und anonymisierte Hilfepläne untersucht.

Aufschlussreiche Erkenntnisse sowohl für die gerichtliche und behördliche Praxis als auch für die Rechtspolitik werden insbesondere durch eine rechtsvergleichende Untersuchung der Regelung der Hilfeplanung sowie der damit gemachten Erfahrungen in Großbritannien gewonnen, wo sich die Rechtspolitik intensiv und mit einer hohen Regelungsdichte auf die Hilfeplanung im Bereich der Abwendung von Kindeswohlgefährdungen eingelassen hat. Dadurch schafft die Untersuchung eine Basis für weiterführende Reflexionen über das Grundkonzept der Staatsintervention und ihrer Reaktionsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Die Hilfeplanungnach § 36 SGB VIII
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • Teil 1: Die rechtlichen Grundlagen der Hilfeplanung
  • A. Verfassungsrechtliche Grundlagen
  • B. Hilfe zur Erziehung, §§ 27 ff. SGB VIII
  • C. Das normative Gebot des § 36 SGB VIII
  • D. Hilfeplanung und zivilrechtlicher Kindesschutz
  • E. Die Rechtsnatur des Hilfeplans im Sinne von § 36Abs. 2 Satz 2 SGB VIII
  • F. Das verwaltungsgerichtliche Verfahren
  • Teil 2: Die Hilfeplanung in der praktischenAnwendung
  • A. Einleitung
  • B. Die Handlungsanleitungen der Landesjugendämter
  • C. Hilfeplanung in der behördlichen Anwendung
  • D. Die Interdependenz von jugendamtlicherund gerichtlicher Intervention in der Praxis
  • Teil 3: Planning to Child Care in Englandund Wales
  • A. Die rechtlichen Grundlagen des Planning to Child Care in England und Wales
  • B. Planning to Child Care in der praktischenAnwendung
  • Teil 4: Zentrale Thesen zur Weiterentwicklungder Hilfeplanung
  • A. Die rechtlichen Vorgaben zur Hilfeplanung: Aufnahme von Mindeststandards in die gesetzlichen Bestimmungen
  • B. Planungssysteme auf behördlicher Ebene:Anleitung, Kontrolle und Fortbildung
  • C. Richterliche Regulation im zivilrechtlichen Kindesschutz: detaillierte, fundierte und geeignete Entscheidungen
  • D. Forschung: Implementierung von Hilfeplänen und Interdependenz richterlicher und jugendamtlicher Regulation
  • Literaturverzeichnis

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