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Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft

Kreative zwischen wirtschaftlichem Zwang und künstlerischem Drang

Alexandra Manske

Diese Publikation zitieren

Alexandra Manske, Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839420881

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Künstlerisch-kreative Arbeit wird auf politischer Ebene gern als moderne und zeitgemäße Arbeits- und Wirtschaftsform beansprucht. Die Wissenschaft hingegen schreibt ihr vielfach eine paradigmatische Kulturbedeutung im neuen Kapitalismus zu. Doch sind Kreative überhaupt eine geeignete soziale Gruppe, um solche weitreichenden Schlüsse zu ziehen?
Diese Studie betrachtet die bisher kaum untersuchten Arbeitsverhältnisse in der Modedesign- sowie in der Kommunikationsbranche und geht der Frage nach, ob sich die kapitalistischen Geister nicht eher in den sozialen Kämpfen der Akteure zeigen: im Spannungsfeld von künstlerischem Drang und wirtschaftlichem Zwang.

Beschreibung

Alexandra Manske (Dr. phil.), Soziologin, forscht und lehrt an der Universität Hamburg. Sie lebt in Hamburg und Berlin. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist der Wandel der Arbeitsgesellschaft (Arbeits- und Ungleichheitssoziologie).

Kritik

»Die Stärke der Studie Manskes lässt sich darin verorten, apriorische Definitionen und Selbstgewissheiten auf Seiten der ForscherInnen zu hinterfragen, was vor allem anhand einer Kritik an 'einseitig überspitzten Leitbildannahmen' demonstriert wird.«
Hanno Pahl, Soziologische Revue, 43/2 (2019)

»Für all diejenigen, die sich mit der Erwerbsarbeit im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigen wollen, bietet das Buch von Manske eine sehr gute Ausgangsbasis und einen umfänglichen Überblick.«
Fabian Hoose, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 69 (2017)

»Das Buch beeindruckt als sozialhistorische Bestandsaufnahme der Arbeits- und Sozialverhältnisse im künstlerisch-kreativen Erwerbsfeld.
Die große Stärke des Bandes liegt im Ernstnehmen dessen, was Menschen konkret erfahren und tun.«
Pia Probst, das Argument, 322 (2017)
»Weitreichende Einblicke in die Arbeitsverhältnisse des zeitgenössischen Kultursektors.«
Fabian Schwinger, Melodie&Rhythmus, 5/6 (2016)

O-Ton: »Kreative sind die Kinder aus den Aufsteigermilieus der 1960er Jahre« - Alexandra Manske im Gespräch mit Jens Rhomas bei Creative City Berlin am 02.04.2016.

»Manske [liefert] Denkanstöße für eine solidere Kultur- und Wirtschaftspolitik in Berlin.«
taz, 21.03.2016

O-Ton: »Sternenstaub und Volkswirtschaft« - Alexandra Manska in der taz am 09.03.2016.

»Ein erhellendes Buch.«
Katja Kullmann, der Freitag, 25.02.2016

Besprochen in:
Konkret, 1 (2017), Berthold Seliger

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft Gesellschaft der
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung
  • 1. Künstlerisch-kreative Arbeit als Untersuchungsgegenstand
  • Untersuchungsrahmen
  • 2. Künstlerisch-kreative Arbeit im arbeitsgesellschaftlichen Strukturwandel
  • 3. Konzeptioneller Zugang: Soziale Felder als Regierungsverhältnisse
  • Empirische Einsichten und feldsoziologische Befunde
  • 4. Methodische Anlage
  • 5. Regierungsverhältnisse von künstlerisch-kreativer Arbeit
  • 6. Berlin als Ort für künstlerisch-kreative Arbeit Ein Rückblick in die Gegenwart
  • 7. Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Designbranche
  • 8. Die Designbranche als ein Ort von Status-Arbeit
  • 9. Möglichkeitsräume der Designbranche
  • Fazit & Ausblick
  • 10. Hybride Status-Arbeit
  • Literatur
  • Internetquellen
  • Abbildungsverzeichnis

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