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Risikokontrolle in der Mikrofinanzierung

Eine Analyse des wechselseitigen Bürgens

Jan Steinhöfel

Diese Publikation zitieren

Jan Steinhöfel, Risikokontrolle in der Mikrofinanzierung (2014), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839427132

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Mikrofinanzierung ermöglicht die Vergabe von Krediten durch wechselseitiges Bürgen der Schuldner innerhalb einer Gruppe auch noch dort, wo kommerzielle Banken Risiken scheuen. Wie durch wechselseitiges Bürgen die Risiken kontrolliert werden, lässt sich weder allein wirtschaftswissenschaftlich durch Kosten/Nutzen-Kalküle noch allein durch sozialromantische Vorstellungen über die Solidarität der Kreditgruppe erklären.
Mittels eigener ethnographischer Beobachtungen aus Westafrika zeigt Jan Steinhöfel, dass die Risiken neben der lokalen Sozialstruktur und der sozialen Kontrolle der Gruppe zudem durch eine soziale Kontrolle zweiter Ordnung der Interaktion mit dem Kreditbetreuer kontrolliert werden.

Beschreibung

Jan Steinhöfel (Dr. phil.) evaluiert interdisziplinäre Studienmodule an der Hochschule Coburg.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Risikokontrolle in der Mikrofinanzierung
  • Inhalt
  • Einleitung: Welche Rolle spielt der Gläubiger beim wechselseitigen Bürgen einer Gruppe von Schuldnern?
  • Kapitel I: Zur Form finanzieller Exklusion
  • 1. Forschungsstand
  • 2. Exklusion aus Zahlungsversprechen
  • 3. Mechanismen finanzieller Exklusion
  • 4. Gesellschaftlicher Gefahrenbereich
  • Kapitel II: Finanzielle Exklusion als inkludierende Exklusion
  • 1. Formaler und informaler Finanzmarkt
  • 2. Persönliches Netzwerk
  • 3. Lokaler Geldverleiher
  • 4. Kredit- und Sparzirkel
  • 5. Fazit
  • Kapitel III: Forschungsfrage: Wie kontrolliert wechselseitiges Bürgen die Risiken der Kleinkreditvergabe?
  • 1. Forschungsstand und Forschungslücke
  • 2. Forschungsfrage
  • Kapitel IV: Feldforschung: Planung und Durchführung empirischer Beobachtungen
  • 1. Fallauswahl
  • 2. Elemente ethnographischen Beobachtens
  • 3. Datenkorpus
  • 4. Analysemethode
  • Kapitel V: Selektionen des wechselseitigen Bürgens
  • 1. Selbstselektion der Kreditgruppe
  • 2. Selektionen zweiter Ordnung der Interaktion mit dem Loan Officer
  • 3. Fazit
  • Kapitel VI: Soziale Kontrolle des wechselseitigen Bürgens
  • 1. Soziale Kontrolle der Gruppeninteraktion
  • 2. Soziale Kontrolle zweiter Ordnung der Interaktion mit dem Loan Officer
  • 3. Fazit
  • Kapitel VII: Der Risikofall des wechselseitigen Bürgens
  • 1. Scheitern der Kontrolle der Gruppe
  • Loan Officer
  • Kapitel VIII: Interaktion des Loan Officer mit einzelnen Zahlungssäumigen
  • 1. Restrukturieren und Sanktionieren
  • 2. Attributionen des Zahlungsausfalls
  • 3. Inklusion von Dritten in die Interaktion
  • Kapitel IX: Zusammenfassung und weiterführende Forschungsfragen
  • Sachregister
  • Literatur

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