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Anerkennen als Erfahrungsprozess

Überlegungen zu einer pragmatistisch-kritischen Theorie

Sebastian Bandelin

Diese Publikation zitieren

Sebastian Bandelin, Anerkennen als Erfahrungsprozess (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839431313

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Wie erfährt man Anerkennung? Sebastian Bandelins an der Sozialphilosophie des Pragmatismus orientierte Weiterentwicklung einer kritischen Theorie der Anerkennung zeigt: Anerkennen ist nicht als Bestätigung vorgängiger Identitätsansprüche zu verstehen, sondern als ein sozialer Prozess, in dessen Verlauf sich bestimmte praktische Selbstverhältnisse realisieren - und sodann durch ihre sozialen Folgen in eine Krise geführt, vor diesem Hintergrund kritisch reflektiert und schließlich überwunden werden.
Der Begriff gelingender Anerkennung muss sich schließlich darauf beziehen, wie dieser Prozess der Erfahrung, in dem Selbstverständnisse und Handlungsformen hinterfragt und neu gebildet werden, in sinnvoller Weise organisiert werden kann.

Beschreibung

Sebastian Bandelin, geb. 1982, arbeitet als Lehrbeauftragter in Marburg und Jena. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kritische Theorie, Philosophie der Anerkennung und die Sozialphilosophie des Pragmatismus.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Anerkennen als Erfahrungsprozess
  • Inhalt
  • 1. Einleitung
  • 2. Einführung: Kritische Theorie als Theorie der Kritik
  • 3. Anerkennen als Erfahrungsprozess I: Überlegungen zur Ideologiekritik
  • 3.1 Kritik als Rekonstruktion
  • 3.2 Reflex oder bewusste Manipulation? Die Ideologiekritik der „Deutschen Ideologie“
  • 3.3 Die Aufklärung praktischer Widersprüche: Zur Ideologiekritik der „Kritik der politischen Ökonomie“
  • 4. Anerkennungsverhältnisse und Kritik
  • 4.1 Ausgangspunkt und Zielsetzungen der Honnethschen Anerkennungstheorie
  • 4.2 Normative Grundlegung: Anerkennung und Selbstverhältnis
  • 4.3 Gesellschaftstheoretische Konkretisierung: Drei Sphären intersubjektiver Anerkennung
  • 4.4 Missachtung und gesellschaftliche Entwicklung
  • 4.5 Zur Kritik der Anerkennungsverhältnisse I: Der Gegensatz zwischen I und Me
  • 4.6 Zur Kritik der Anerkennungsverhältnisse II Die normative Rekonstruktion
  • 4.7 Zusammenführung: Macht und Selbstverhältnisse
  • 5. Zum Wandel von Anerkennungsordnungen. Soziologische Analysen und normative Einschätzungen
  • 6. Anerkennen als Erfahrungsprozess II: Selbstreflexion und die Spannung zwischen Handeln und Tun
  • 6.1 „Ja, ich bin es.“: Honneth und die Wahrheit derGewissheit seiner selbst
  • 6.2 Bestätigen oder aufklären? Probleme eines rezeptiven Anerkennungsverständnisses
  • 6.3 Öffentlichkeit und Erfahrung
  • 7. Ideologien der Anerkennung
  • 7.1 Die Wissenschaft von und in der Geschichte
  • 7.2 Ein Bild hält uns gefangen: Ideologie und Identität
  • 7.3 Ruf mich an!
  • 8. Anerkennen als Erfahrungsprozess III: Ideologien als Blockierungen des Erfahrungsprozesses
  • 9. Anerkennen als Erfahrungsprozess IV: Rekonstruktion, Reflexion, Selbstbestimmung
  • 9.1 Rückblick
  • 9.2 Erfahrung und Demokratie bei Dewey
  • 9.3 Erfahrung als Kritik

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