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Die Kunst des Möglichen III

Grundlinien einer dialektischen Philosophie der Technik. Band 3: Macht der Technik

Christoph Hubig

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Christoph Hubig, Die Kunst des Möglichen III (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839428122

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Inwieweit sind unsere Handlungsvollzüge und ihre Ordnungen durch Technik bedingt? Nachdem Christoph Hubig die Ermöglichungsfunktion der Technik freigelegt (Band I) und eine Moral für den Umgang mit technischen Möglichkeiten entwickelt hat (Band II), entwirft er nun in diesem (eigenständig lesbaren) Band III in kritischer Auseinandersetzung mit Foucault und der Akteur-Netzwerk-Theorie ein technikadäquates Machtkonzept. Jenseits eines »Technikdeterminismus« oder der Behauptung einer eigendynamischen Technikevolution steht dabei der Unterschied zwischen einer Strukturdynamik und einer Netzdynamik im Vordergrund. Zudem werden die Erträge dieser Modellierung für die Frage eines Wandels von Autonomie und (ethischer) Kontrolle geltend gemacht.

Beschreibung

Christoph Hubig (Prof. Dr. phil.) lehrt Praktische Philosophie und Technikphilosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenschaftstheorie, Kultur- und Technikphilosophie sowie anwendungsbezogene Ethik.

Kritik

»Mit der 'Macht der Technik' steht Hubig nicht nur, wie in seinen bisherigen Arbeiten, an der Spitze der Technik-Philosophie, sondern nutzt auch einige der elaboriertesten Beiträge der Philosophie der Macht, als Modaltheorie der Macht, in überzeugender Weise, um sie mit der Technikphilosophie zu verbinden.«
Kurt Röttgers, Zeitschrift für Kulturphilosophie, 10/1 (2016)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Die Kunst des Möglichen III
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1. Zur Problemlage – Annäherungen
  • 1.1 »Große Erzählungen« zur Macht der Technik
  • 1.2 Defizite der Diskussion um den »Technikdeterminismus«
  • 1.3 »Eigendynamik der Technik« revisited: Von der Sachzwangdiskussion zur evolutionären Modellierung
  • 1.4 Auf dem Weg zu einem modalen Konzept der Technikmacht
  • 2. Typisierungen der Macht und Spielräume der Freiheit: Alternativen
  • 2.1 Im Ausgang von Foucault: »Analytik« statt »Theorie«
  • 2.2 Im Ausgang von Bruno Latour: »Akteur-Netzwerk-Theorie« (ANT)
  • 2.3 Zwischenbilanz: Netze, Strukturen, Dispositive als Modellierungen einer Macht der Technik
  • 3. Neue Formen der Hybridisierung – Autonomie, Kontrolle und die »Kolonialisierung der Lebenswelt«
  • 3.1 Klassische Konzepte von Autonomie und Kontrolle
  • 3.2 Kolonialisierung der Lebenswelt?
  • 4. »Macht über die Macht« – Herausforderung der Technikethik?
  • 4.1 Im Dialog mit Hans Jonas: Die Problematik der klassischen Konstruktion
  • 4.2 Auf dem Weg zu einer Technikethik als Ethik der Ermöglichung des Anwendungsbezuges
  • 4.3 Macht der Vernunft als List der Vernunft – »Das Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält«
  • Literatur

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