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Kollektivitäten

Population und Netzwerk als Figurationen der Vielheit

Daniel Falb

Diese Publikation zitieren

Daniel Falb, Kollektivitäten (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839430996

Beschreibung / Abstract

Unter Rekurs auf Bruno Latour und Gabriel Tarde entwirft Daniel Falb eine prozessorientierte Vorstellung von Kollektivitäten, in der Populationen und Netzwerke in ihrer wechselseitigen Konstitution im Zentrum stehen. In einer neuartigen Grundlegung der Sozialontologie werden Kollektivitäten als »Prozessobjekte« bestimmt, die sich allein performativ über Wiederholungen in der Welt halten. Dieser interdisziplinäre Ansatz lässt das philosophische Universalienproblem, die wissenschaftshistorische Frage nach dem Grund statistischer Stabilität und das soziologische Thema der Materialität von Akteur-Netzwerken in ihren Logiken ebenso wie in ihrem Zusammenhang transparent werden.

Beschreibung

Daniel Falb (Dr. phil.) ist freier Autor und lebt in Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geophilosophie, der radikalen Ökologie und der Kunsttheorie.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Kollektivitäten
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1. EINLEITUNG
  • 1.1 Das Modell
  • 1.2 Der Themenzusammenhang
  • 2. KOLLEKTIVITÄT UND UNIVERSALISIERUNG
  • 2.1 Die Serie der Abbilder (Platon)
  • 2.2 Die Immanenz der Universalisierung (Aristoteles)
  • 2.3 Entwicklungslinien des Mittelalterlichen Universalienstreits
  • 3. KOLLEKTIVITÄT, PROBABILITÄT UND STATISTIK
  • 3.1 Wahrscheinlichkeitsproblem und Universalienproblem
  • 3.2 Zur Theorie der konstanten Ursachen
  • 3.3 Tarde und die Statistik
  • 4. KOLLEKTIVITÄTEN: SPUR, WIEDERHOLUNG, EXTERIORITÄT
  • 4.1 Kollektivität und Spur
  • 4.2 Kollektivität und Wiederholung
  • 4.3 Prozessobjekt und sozialer Realismus
  • Schluss
  • Zitierweise und Siglenverzeichnis
  • Literatur

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