Open Access

Das konvivialistische Manifest

Für eine neue Kunst des Zusammenlebens (herausgegeben von Frank Adloff und Claus Leggewie in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research Duisburg, übersetzt aus dem Französischen von Eva Moldenhauer)

Les Convivialistes
Download
Download

Diese Publikation zitieren

Les Convivialistes, Claus Leggewie(Hg.), Frank Adloff(Hg.), Das konvivialistische Manifest (2014), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839428986

Getrackt seit 05/2018

106
Downloads
4
Quotes

Beschreibung / Abstract

Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist auch absolut notwendig. Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen.
Ihnen allen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere). Konvivialismus bedeutet das Ausloten von Möglichkeiten, wie jenseits der Wachstumsgesellschaft ein Zusammenleben möglich sein kann, wie Sozialität, Konflikt und Individualität aufeinander bezogen werden und wie ökologisch und sozial nachhaltige Formen demokratischen Lebens ausschauen können. Eine neue politische Philosophie erscheint daher dringend geboten, und das weltweit diskutierte Manifest renommierter Autoren stellt als Minimalforderung klar: Eine solche neue Philosophie und Kunst des Zusammenlebens muss den Primat des Ökonomischen brechen und sich auf eine gemeinsame Menschheit und auf den Wert der Individualität zugleich berufen.
Herausgegeben von Frank Adloff und Claus Leggewie in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research Duisburg.
Website zum Buch: www.diekonvivialisten.de.

Beschreibung

»Les Convivialistes« ist das gemeinsame Pseudonym von fast 50 Autorinnen und Autoren, die knapp zwei Jahre lang miteinander diskutierten, um sich auf den vorliegenden Text zu einigen. Zu ihnen zählen unter anderen: C. Alphandéry, G. Azam, Y.-M. Boutang, A. Caillé, B. Cassin, Ph. Chanial, H. Chaygneaud-Dupuy, D. Clerc, Th. Coutrot, J.-P. Dupuy, F. Flahault, F. Fistetti, A.-M. Fixot, J.-B. De Foucauld, Ch. Fourel, F. Fourquet, Ph. Fremeaux, V. de Gaulejac, F. Gauthier, R. Gori, J.-C. Guillebaud, P. Henrique Martins, D. Howard, M. Humbert, É. Illouz, A. Insel, F. Jany-Catrice, H. Kempf, S. Latouche, J.-L. Laville, S. Laugier, J. Lecomte, D. Livio, G. Massiah, P.-O. Monteil, J. Morand, E. Morin, Ch. Mouffe, O. Nishitani, A. Pena-Vega, B. Perret, E. Pulcini, R. Sue, P. Viveret, Ji Zhe.

Kritik

O-Ton: »Gut leben, aber nicht auf Kosten anderer« - Frank Adloff zu Gast bei Deutschlandfunk Kultur am 31.03.2019.
O-Ton: »Anders zusammenleben!« - Frank Adloff über die Verantwortung moderner Politik im Freitag am 26.02.2018.

O-Ton: »Wo geht's nach Links?» - Frank Adloff über die Zukunft moderner linker Politik in KONTEXT am 07.02.2018.

»Ein ernsthafter Versuch, ohne Ideologien und trotz aller Widersprüche und Probleme mal eine Richtung aufzuzeigen, die eigentlich alle Menschen wollen. In eine gerechtere Zukunft, ein besseres Leben, ein freieres Leben.«
Plastic Bomb, 92 (2015)

»Konvivialismus ist ein Versuch, den vielen verschiedenen Ansätzen und Bewegungen einen Namen zu geben, denen gemein ist, dass sie dem maßlosen Wachstum und Eigennutz etwas entgegensetzen.«
Misereor Dossier, 3 (2015)
»Der Text ist auf so selbstverständliche Weise richtig.«
Wolfgang Storz, WOZ, 19.03.2015

»Das Manifest beweist durch seinen Entstehungsprozess, dass unterschiedliche Ansichten nicht zwangsläufig zu Streit oder Krieg führen müssen und große Ziele und Herausforderungen es schaffen können, eher die Gemeinsamkeiten herauszustellen und sich gegenseitig zu befruchten.«
Christina Stange, Oya, 1/2 (2015)

Ein überaus positiver Ansatz.«
Heipe Weiss, Strandgut, 12 (2014)

»Kurz gesagt, 'Das konvivialistische Manifest' berichtet, ein gutes Zusammenleben aller sei nicht zu schön, um wahr zu sein, und damit man die Gründe und Worte dafür zur Hand hat, raten wir zu.«
Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT, 44 (2014)

»Eine der wichtigsten Initiativen des Jahres.
Eine Muss-Lektüre.«
ChangeX, 10 (2014)

»Man sollte das 'konvivialistische Manifest' [...] in erster Linie als Hilfeschrei lesen. Ein Schrei allerdings, der die Vision einer besseren Zukunft zumindest andeutet.«
taz, 27.09.2014

Besprochen in:
Bausteine.demenz, 23 (2014)
P.S. Buchtipps, 12 (2014), Roland Schaller
www.socialnet.de, 02.01.2015, Josef Freise
Portal für Politikwissenschaft, 08.01.2015, Stefan Wallaschek
BBE-Newsletter, 1 (2015)
Wort und Antwort, 56/2 (2015), Ulrich Engel
Deutschlandfunk Kultur, 24.04.2016

Lizenz

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/

Open Access Angabe

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 License (CC BY-NC-ND 3.0)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Das konvivialistische Manifest
  • Inhalt
  • »Es gibt schon ein richtiges Leben im falschen.« Konvivialismus – zum Hintergrund einer Debatte
  • Das konvivialistische Manifest. Für eine neue Kunst des Zusammenlebens
  • Einleitung
  • Kapitel I. Die zentrale Herausforderung
  • Kapitel II. Die vier (und eine) Grundfragen
  • Kapitel III. Über Konvivialismus
  • Kapitel IV. Moralische, politische, ökologische und ökonomische Überlegungen
  • Kapitel V. Und konkreter?

Mehr von dieser Serie

    Ähnliche Titel

      Mehr von diesem Autor