Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

Medienkonkurrenzen um 2000

Affekte, Finanzkrisen und Geschlechtermythen in Roman, Film und Theater

Nadja Urbani

Diese Publikation zitieren

Nadja Urbani, Medienkonkurrenzen um 2000 (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839430477

Getrackt seit 05/2018

14
Downloads
4
Quotes

Beschreibung / Abstract

Was haben Charlotte Roches Romane mit Elfriede Jelineks Werk oder mit Hermann Nitschs Orgien-Mysterien-Theater gemeinsam? Können Finanzkrisenromane gesellschaftspolitisch etwas leisten, was ein Film wie »Wall Street« nicht kann? Was hat die Filmheldin Lara Croft gegen Kleists Bühnen-Penthesilea und gegen ihre amazonischen Schwestern im Roman aufzubieten?
Nadja Urbani beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die traditionellen Künste Roman, Film und Theater in der heutigen Medienlandschaft gegeneinander behaupten können. Anhand dreier Dimensionen - des Ekelaffekts, der Finanzkrise und der Amazonenfiguren - präsentiert sie eine Medienkonkurrenzanalyse der »ernsten« und »unterhaltenden« Kunst. Dabei wird deutlich: Die Blätter des Romans, die Bilder des Films und die Bretter des Theaters bringen ein jeweils unterschiedliches und zugleich intermediales Kunsterleben hervor - ekelhaft, krisengeschüttelt und sagenhaft zugleich.

Beschreibung

Nadja Urbani (Dr. phil.) publiziert als Literaturkritikerin sowie Rezensentin und arbeitet als Lektorin in Stuttgart. Ihren Forschungsschwerpunkt der Medienkonkurrenzen fokussiert sie aus literaturwissenschaftlicher Perspektive.

Kritik

Besprochen in:

GMK-Newsletter, 8 (2015)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Medienkonkurrenzen um 2000
  • Inhalt
  • Einleitung
  • 1. Die drei mal drei Dimensionen
  • 2. Begriffe, Forschungsstand und Methodik
  • I. DIE THEORIE DER MEDIENKONKURRENZ
  • 1. Die Theorie des Romans: Eine literarische Gattung im Spannungsfeld der Medien und anderer Gattungen
  • 2. Filmtheorie: Das Kino der Bewegung und der Zeit
  • 3. Flüchtiger Elementarkontakt: Die Theorie des Theaters
  • 4. Resümee: Medienkonkurrenzen und -differenzen auf theoretischer Ebene
  • II. DIE VITALAFFEKTIVE DIMENSION
  • Das Motiv des Ekels und Ekelprovokationen in Roman, Film und Theater
  • 1. Nausea et Taedium: Ekelphänomene im Roman
  • 2. Anziehend abstoßend: Der Ekelaffekt im Film
  • 3. Die performative Beschmutzung: Ekeltheater
  • 4. Resümee: Ekelhaft! Ad honorem litera
  • III. DIE GESELLSCHAFTSPOLITISCHE DIMENSION
  • Darstellungen der Finanz- und Weltwirtschaftskrise in Roman,
  • 1. Didaktische Reflexionen und Erklärungen: Die Finanzkrise im Roman
  • 2. Die Gesichter der Täter und Opfer: Finanz- und Wirtschaftskrise im Film
  • 3. Die kollektive Empörung: Geprobter Aufstand im Finanzkrisen-Theater
  • 4. Resümee: Krisengeschüttelte Ästhetik
  • IV. DIE MYTHOLOGISCHE DIMENSION
  • Amazonenfiguren in Roman, Film und Theater
  • 1. Mit doppelter Klinge: Amazonen im Roman
  • 2. Kampfbereit: Filmische Amazonen in der Medienkonkurrenz
  • 3. Etwas Drittes und auch Viertes: Amazonen im Theater
  • 4. Resümee: Sagenhaft emanzipierte Frauen
  • ABSPANN
  • Schlussbetrachtung: Mediale Erregungspotenziale um 2000
  • Quellen
  • Literatur
  • Abbildungsverzeichnis
  • Danke

Mehr von dieser Serie

    Ähnliche Titel

      Mehr von diesem Autor