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Fotografie und Gesellschaft

Phänomenologische und wissenssoziologische Perspektiven

Diese Publikation zitieren

Thomas S. Eberle(Hg.), Fotografie und Gesellschaft (2017), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839428610

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Fotografie blieb in den Sozialwissenschaften bislang ein eher unterbelichtetes Thema, obwohl ihre Bedeutung in der Gegenwartsgesellschaft rasant zugenommen hat. Der Band schließt diese Lücke: mit Analysen nicht nur der Bildinterpretation, sondern auch der fotografischen Handlung selbst sowie der Auseinandersetzung mit Fotos. Die Beiträge renommierter Autor_innen über die Fotopraxis von Laien und Professionellen, den Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie, das Fotografieren mittels Smartphone und Foto-Apps, die Gebrauchsweisen von Fotografie im Alltag und in den Medien sowie die Besonderheiten der Bildkommunikation und -interpretation wenden sich nicht nur an Sozial-, Medien- und Kulturwissenschaftler_innen, sondern an alle, die sich für Fotografie interessieren.
Mit Beiträgen von Nina Baur/Patrik Budenz, Oliver Bidlo/Norbert Schröer, Aida Bosch, Roswitha Breckner, Achim Brosziewski, Jochen Dreher, Thomas S. Eberle, Paul Eisewicht/Tilo Grenz, Ronald Hitzler, Felix Keller, Hubert Knoblauch, Bernard Langerock/Hermann Schmitz, Christoph Maeder, Jörg Metelmann, Klaus Neumann-Braun, Michaela Pfadenhauer, Angelika Poferl/Reiner Keller, Manfred Prisching, Jürgen Raab, Jo Reichertz/Sylvia Marlene Wilz, Bernt Schnettler, Franz Schultheis, Hans-Georg Soeffner, Ilja Srubar und Anna Lisa Tota.

Beschreibung

Thomas S. Eberle ist Prof. em. für Soziologie an der Universität St. Gallen.

Kritik

»Der Band bietet wissenssoziologisch vorgebildeten Lesenden wichtige theoretische und empirische Einsichten zu fotografischen Praktiken und der Analyse von Bildern sowie zu einer Theorie des Bildes und der visuellen Wahrnehmung. SoziologInnen, die sich für das Visuelle interessieren, werden um »Fotografie und Gesellschaft« nicht herumkommen.«
Dirk vom Lehn, Forum Qualitative Sozialforschung, 19/3 (2018)

»Die breitgefächerten Themen dieses schönen Sammelbandes bilden den aktuellen Stand der Forschung ab und machen [ihn] zu einem echten akademischen Arbeitsbuch.«
www.kulturbuchtipps.de/www.kulturthemen.de, 12.04.2018

»An excellent overview of the debates about the visual that are going on within German sociology of knowledge.«
René Tuma, European Journal of Cultural and Political Sociology, 09.04.2018

»Eine reichhaltige, vielfältige und instruktive Palette an unterschiedlichen wissenssoziologischen und (sozial-)phänomenologischen Beiträgen zum Umgang mit der Fotografie.«
Carsten Heinze, [r:k:m], 02.02.2018

»Lesens- und kaufenswert!«
Thomas Feltes, Polizei-Newsletter, 5 (2017)

Besprochen in:
European Journal of Cultural and Political Sociology, 09.04.2018, René Tuma

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Fotografie und Gesellschaft. Thematische Rahmung
  • Erster Teil: Fotografieren
  • Fotografisches Handeln Subjektive Überformung von fotografischen Repräsentationen der Wirklichkeit
  • Der Akt des Fotografierens Eine phänomenologische und autoethnografische Analyse
  • App-Fotografie Zur Veralltäglichung interpretativer Konservierung
  • Fotografieren (lassen) in der lebensweltanalytischen Ethnografie Das Foto als Wissensform
  • Die Kamera im Dienste soziologischer Objektivierung Pierre Bourdieus fotografisches Archiv
  • Subversionen des Lichts Helmar Lerskis fotografische Kritik soziologischer Fotografie
  • Der Schweizer Fotograf Herbert Maeder Ein Meister des Lichts und das »immutable mobile«-Phänomen in der dokumentarischen Fotografie
  • Zweiter Teil: Betrachten von Fotos
  • Als schautest Du mich an Das Foto als Präsenzvehikel
  • Präsenz des Bildes – Präsenz im Bild Betrachtungen zur Präsenzerfahrung
  • Zwischen Leben und Bild Zum biografischen Umgang mit Fotografien
  • Digitale Alltagsfotografie und visuelles Wissen
  • Slowest Motion Das Foto im Film
  • Dritter Teil: Auseinandersetzungen mit Fotos
  • Bilder des Unsichtbaren Hermeneutik und Wahrnehmung
  • Ein amerikanischer Held in Zeiten moderner Technik Oder: das Wunder vom Hudson
  • Die Wahrheit der Bilder
  • Ist ein Foto »nur ein Foto«? Die Fotografie als Medium des Gedächtnisses in der Verarbeitung von Traumata
  • Techno-Imagination Vilém Flussers Anregungen zur kreativen Interpretation von Technobildern
  • Selfies Oder: kein fotografisches Selbstporträt ohne den Anderen
  • Die Sichtbarmachung des Soziologischen
  • Vierter Teil: Beiträge zur Theorie der Fotografie
  • Sehen als kommunikatives Handeln und die Fotografie
  • Fotografie und Phänomenologie Zur Methodologie einer wissenssoziologischen Konstellationsanalyse
  • Versuch über eine Rezeptionsästhetik der Fotografie Konstruktion und Konstitution des fotografischen Bildes
  • Typus, Zeichen und Bildpräsenz
  • Das Lichtspiel der Fotografie als Phänomenologie des Blicks
  • Fünfter Teil: Abschlussmeditation
  • Momentaufnahmen der Reflexion
  • Autorinnen und Autoren

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