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Digitale Datenbanken

Eine Medientheorie im Zeitalter von Big Data

Marcus Burkhardt
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Marcus Burkhardt, Digitale Datenbanken (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839430286

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Beschreibung / Abstract

Wir leben längst nicht mehr nur im Informationszeitalter, sondern in der Ära von Big Data. In dieser steht die Datenbank gleichzeitig für die riesigen Erkenntnispotenziale von Informationssammlungen wie für die bedrohlichen Informationsexzesse der digitalen Medienkultur. Zudem bezeichnet der Begriff konkrete Technologien und Verfahren der Sammlung und Bereitstellung von digitalen Informationen.
Zwischen diesen sehr unterschiedlichen Auffassungen gilt es, Datenbanken medientheoretisch zu verorten. Marcus Burkhardt zeichnet die Geschichte der Datenbanken nach und fragt, wie technische Verfahren der Verwaltung digitaler Informationen bedingen, was auf welche Weise in Datenbanken gefunden und durch sie gewusst werden kann.

Beschreibung

Marcus Burkhardt (Dr. phil.) arbeitet am Centre for Digital Cultures der Leuphana Universität Lüneburg und leitet dort das Hybrid Publishing Lab. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte und Theorie digitaler Medien und Medien des Wissens sowie Medienphilosophie und allgemeine Medientheorie.

Kritik

Burkhardts Werk [bietet] theoriegeschichtliche Grundlagen für die weitere wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema. 'Digitale Datenbanken' trägt somit erheblich zu einem neuen medienwissenschaftlichen Forschungsfeld bei.«
Yun-Chu Cho, www.literaturkritik.de, 14.11.2015

Besprochen in:
GMK-Newsletter, 8 (2015)
iX, 1 (2016), Henning Behme
Technikgeschichte, 1 (2016)
MEDIENwissenschaft, 1 (2017), Hans-Dieter Kübler

Lizenz

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Open Access Angabe

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License (CC BY-SA 3.0)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Digitale Datenbanken
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Medium: Zwischen Konstellationen und Konfigurationen
  • Die Frage nach den Medien
  • Wann sind Medien?
  • Über Medien reden: Medienepistemologie
  • Computer: Zwischen Oberfläche und Tiefe
  • Phänomeno-Technische Konfigurationen
  • Spielräume der computertechnischen Informationsvermittlung
  • Datenbank: Zwischen digitalen Sammlungen und Sammlungstechnologien
  • Was sind Datenbanken?
  • Datenbanklogiken: Zur Datenbank als symbolischer Form
  • Gegen die Datenbank als Prinzip: Mikrologiken der digitalen Datenhaltung
  • Banken, Basen, Reservoirs: Information Storage and Retrieval
  • Information: Zwischen begrifflicher Abstraktion und technischer Konkretion
  • Kommunikation mit Informationssammlungen
  • Daten und Information: Begriffsklärung
  • Techno-Logik: Apparaturen, Architekturen, Verfahren
  • Direct Access: Zur Festplatte als Herausforderung digitaler Datenbanken
  • Datenbankmodelle: Architekturen für Datenunabhängigkeit
  • Data + Access: Datenmodelle und Algorithmen
  • Phänomeno-Logik: Mediale Praktiken mit Datenbanken
  • Die Datenbank als latente Infrastruktur
  • Orientierung im Vielen I: Das Eine finden
  • Orientierung im Vielen II: Das Viele auswerten
  • Schluss: Plädoyer für eine kritische Datenbankkultur
  • Dekonstruktion der Datenbankfiktion
  • Erinnern und Vergessen: Digitale Archive
  • Fetischisierung des Quantitativen
  • Literatur

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