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sichtbar unsichtbar

Geschlechterwissen in (auto-)biographischen Texten

Diese Publikation zitieren

Maria Heidegger(Hg.), Nina Kogler(Hg.), Mathilde Schmitt(Hg.), Ursula A. Schneider(Hg.), Annette Steinsiek(Hg.), sichtbar unsichtbar (2015), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839429129

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Biographische Praktiken konstruieren Subjekt und Identität, Wissens- und Handlungspotenziale - auf geschlechtsspezifische Art.
Dieser Band versammelt Studien zur Selbstinszenierung, Rezeption, Identitätskonstruktion in Theorie, Geschichte und Literatur vom 16. bis zum 21. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit Denkansätzen der Geschlechterforschung. Die Beiträge analysieren Praktiken des Erschließens, Sichtbarmachens (making visible) und des Sichtbarhaltens (keeping visible) von Geschlechterwissen in auto_biographischen Zusammenhängen.

Beschreibung

Maria Heidegger (Dr. phil.), Historikerin, Universität Innsbruck.
Nina Kogler (Dr. theol.), Kirchenhistorikerin, Innsbruck und Graz.
Mathilde Schmitt (Dipl.-Ing. agr., Dr. phil.), Land- u. Agrarsoziologin, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Innsbruck.
Ursula A. Schneider (Dr. phil.), Literaturwissenschaftlerin, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Universität Innsbruck.
Annette Steinsiek (Dr. phil.), Literaturwissenschaftlerin, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Universität Innsbruck.

Kritik

»Der Sammelband bietet insgesamt ein facettenreiches Bild: in der Bandbreite der Disziplinen, der Auswahl der Themen und des zeitlichen Horizonts.«
Andrea Urthaler, aep informationen, 2 (2016)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover sichtbar unsichtbar
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Geschlechterwissen in auto_biographischen Texten – Annäherungen verschiedener Disziplinen
  • Tradierung von Wissensbeständen in der deutschsprachigen literaturwissenschaftlichen Geschlechterforschung
  • »Es ist erklärlich genug, dass die Geschichte über Catharina’s stilles Walten unter den Kindern schweigt.« Die Rezeption Katharina von Boras oder: Geschichtskonstruktionen als Übungen im strukturierten Unsichtbarmachen
  • Weibliche (Selbst-)Darstellung in medizinischen und moralischen eitschri ten der deutschen ätau klärung
  • Intellektuelle Symbiose und Geschlechterwissen in den (auto)bi(o)graphischen Schriften
  • »Kämpferinnen« und »Heroinnen«. Marianne Webers Charakteristik studierender Frauen in Gegenüberstellung mit Lebensberichten der ersten Ärztinnen der Habsburgermonarchie
  • Geschlechterordnung im Kirchenkampf. Konstruktionen von Gender in der autobiographischen Verarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus
  • Archiv, Stasi-Akten und Geschlechterwissen in Susanne Schädlichs Immer wieder Dezember. Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich. Selbstnarration als Sichtbarwerden
  • Wie die Tochter eines Sport-Reporters von ihren Hunden erzählt und wel he Politiken sie dabei treibt – Biographisches bei Donna Haraway
  • De-Konstruktion von Geschlechterstereotypen. Impulse zum diakonisch-sozialen Lernen
  • Negativ_formen. Zu den Ausgaben der Werke von Hertha Kräftner
  • Sich zum Verschwinden bringen: Maria Erlenbergers Bericht Der Hunger nach Wahnsinn. Eine literaturwissenschaftliche Spurensuche
  • Geschlechterwissen in biographischen und autobiographischen Texten von Françoise Giroud
  • ›Poetisches Geschlechterwissen‹ sichtbar werden lassen: Barbara Hundeggers schreibennichtschreiben
  • ›Neue‹ Väter. Vaterschaft und Männlichkeit in Texten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
  • »Untangle the webs«: Identitätskonstruktionen in queer/feministischen personal zines
  • Oxana Chis tänzerische Wissensschaffung. Biographische Erinnerung an Tatjana Barbakoff aus feministischer Perspektive
  • Autor_innen und Herausgeberinnen
  • Personenregister

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