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Ethnographische Erforschung von Erziehung, Bildung und Sozialisation

Marion Ott, Antje Langer und Anna Schweda

Beschreibung

In diesem Beitrag wird gefragt, inwiefern Studien zur ethnographischen Erforschung von Erziehung, Bildung und Sozialisation die Relation von lokalen Praktiken und gesellschaftlichen Verhältnissen aufgreifen und untersuchen. Darauf bezogen wird eine Systematisierung ethnographischer Forschung in diesen Bereichen entlang von drei Entwicklungslinien vorgenommen: lebensweltbezogene Institutionen- und Subkulturforschung, Peercultureforschung in pädagogischen Institutionen und organi-sationsbezogene ethnographische Forschung. Die dargestellten Studien werden im Hinblick auf folgende Fragen vorgestellt und diskutiert: Worauf zielen sie? Für welche (kritische) Perspektive setzen sie sich ein? Inwiefern grenzen sie sich dabei von anderen ethnographischen Prämissen ab? Im Verlauf wird eine Bandbreite von Forschungen erkennbar, die daran arbeiten, soziale Praktiken unter Bezug auf ihre gesellschaftlichen Konstitutionskontexte zu beschreiben und zu analysieren. Zugleich werden Möglichkeiten dieser Forschungen, aber auch ihre Fallstricke, die mit den jeweiligen Ansätzen und theoretischen Perspektiven verbunden sind, herausgearbeitet.



Inhalt

1. Ethnographie: Lokale Praktiken und gesellschaftliche Verhältnisse als Zusammenhang untersuchen

2. Entwicklungslinien ethnographischer Forschung

3. Ausblick zur Ethnographie in der Bildungsforschung

Literatur



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