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Traumfabrik Harvard

Warum amerikanische Hochschulen so anders sind

Ulrich Schreiterer

Diese Publikation zitieren

Ulrich Schreiterer, Traumfabrik Harvard (2008), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593415604

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Ulrich Schreiterer ist als Soziologe und Hochschulexperte auf beiden Seiten des Atlantiks zu Hause: Nach verschiedenen Stationen im deutschen Hochschulmanagement arbeitet er seit 2003 als Senior Research Scholar an der Yale University in Connecticut. Von 2004 bis 2007 schrieb er die Kolumne »Mail aus Yale« in der Frankfurter Rundschau.

Beschreibung / Abstract

Ein Gespenst geht um in der deutschen Hochschulpolitik. »Harvard« heißt es in der Exzellenzdebatte, »amerikanische Verhältnisse« im Kampf gegen Studiengebühren. Alle malen sich ihr eigenes Bild von den Hochschulen in Amerika, mal rosarot, mal pechschwarz. Ulrich Schreiterer zeigt, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen. In seinem Buch skizziert er die Rolle der Hochschulbildung für den American Dream, untersucht charakteristische Merkmale öffentlicher und privater Universitäten in den USA und zeigt, wie Elite- und Massenausbildung friedlich koexistieren. Nicht zuletzt geht er der Frage auf den Grund, wie es den Amerikanern gelingt, so viele Ressourcen für ihre Hochschulen zu mobilisieren und ihnen einen prominenten Platz in ihrer Gesellschaft zu geben.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Zu Beginn
  • 1 E pluribus unum? Auf der Suche nach dem Geheimnis amerikanischer Hochschulen
  • Nicht überall ist Harvard
  • Studienstrukturen
  • Ressourcen und Management
  • Unterschiede – Ein Blick aus der Vogelperspektive
  • Die Rolle des Staates
  • Leitmotive
  • Quantitative Dimensionen
  • American Exceptionalism
  • 2 Vom Colonial College zur Spitzenforschung: Gestaltwandel der Hochschulbildung und Hochschulen in Amerika
  • Am Anfang war Harvard
  • Zwischen Berufsschule und Verwissenschaftlichung: Das 19. Jahrhundert
  • Strukturmerkmale der American University
  • Die »akademische Revolution« und der Aufstieg des staatlichen Sektors
  • Das goldene Zeitalter der amerikanischen Hochschule: Sturm und Drang
  • Forschung nach 1945 und das Sendungsbewusstein der Elite-Unis
  • 3 Flaggschiffe, Linienschiffe und Yachten: Eine kleine Flottenkunde amerikanischer Hochschulen und ihrer Schlachtordnung
  • Das Carnegie-Register
  • Was ist eine Elite-Uni?
  • Amerikana I: Liberal Arts Colleges
  • Amerikana II: Private Forschungsuniversitäten
  • Amerikana III: Community Colleges
  • Amerikana IV: Kommerzielle Hochschulen
  • Rankings und die Folgen
  • Analysten am Werk: Wie tickt der Markt?
  • 4 Das Undergraduate College – Herzstück und Ikone der amerikanischen Hochschule
  • Mission und Programm
  • Das real existierende American College
  • College als Lebensform
  • Zulassungsverfahren
  • Zugangshürden und Rekrutierungspolitik
  • Demographie der Studentenschaft
  • Studiengebühren
  • 5 Vom Reichtum der Hochschulen in Amerika: Einnahmequellen, Finanzstrategien und die Rolle von Trustees
  • Woher kommt das Geld?
  • Staatliche Finanzierung und die Rolle der Einzelstaaten
  • Drittmittel für die Forschung: Die Rolle des Bundes
  • Patentgeschäfte, Academic Capitalism und der lange Arm der Wirtschaft
  • Hochschulvermögen, Fundraising und private Spenden
  • Erster Epilog: Was Hochschulen alles für ihre Finanzen tun
  • Zweiter Epilog: Trustees, das große Geld und die Außenwelt in der Innenwelt amerikanischer Hochschulen
  • Zu guter Letzt: Was macht denUnterschied?
  • Anmerkungen
  • Glossar
  • Tabellen
  • Literatur

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