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Spielend gelöst

Systemisch-psychomotorische Familienberatung: Theorie und Praxis

Joseph Richter

Diese Publikation zitieren

Joseph Richter, Spielend gelöst (2012), Vandenhoeck & Ruprecht, 37073 Göttingen, ISBN: 9783647402192

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Eine Familientherapieform, die sowohl Kindern als auch Eltern gerecht wird, ist bis heute eher die Ausnahme. Grund dafür scheint in erster Linie der Mangel an geeigneten Konzepten für eine familieninklusive Therapie oder Beratung zu sein. Der Diplom-Psychologe Joseph Richter ist sowohl ausgebildeter Psychomotoriker als auch Systemischer Therapeut und legt nun ein solches Konzept vor. Die systemisch-psychomotorische Familienberatung bezieht Eltern und Kinder gleichermaßen ein und schlägt so eine Brücke zwischen eher auf Eltern zugeschnittenen Beratungsangeboten und isolierter Psychotherapie am Kind. Diese Methode zeichnet sich aus durch symbolisches Spiel mit der Gesamtfamilie, den Gebrauch psychomotori¬schen Großmaterials wie Matten, Schaumstoffwürfel, Rollbretter, Tücher etc. und durch die kontinuierliche Körperorientierung in Kombination mit klassisch gesprächsorientierten Beratungs- bzw. Psychotherapietools.
Der Theorieteil kann sowohl von systemische Familientherapeuten und -beratern als auch von Motologen und Motopäden (Psychomotoriker) gelesen werden. Im Kernstück des Buches wird die konkrete systemisch-psychomotorische Beratungspraxis vorgestellt. Dieser Teil ist aufgebaut wie ein Manual und stellt somit eine Anleitung zum Selbermachen dar.

Beschreibung

Familienberatung und -therapie mit Kindern: auf dem Rollbrett unterwegs

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Title Page
  • Copyright
  • Table of Contents
  • Body
  • Vorwort
  • Bedienungsanleitung zum Buch
  • Wer was im Buch lesen sollte
  • Infoabschnitte zur Erklärung und Vertiefung
  • Und für wen ist das Buch geschrieben?
  • Um was es geht
  • Ein Fallbeispiel zur Veranschaulichung
  • Vom Nutzen des familieninklusiven symbolischen Spiels
  • Grundlegendes zur Theorie
  • Der systemisch-konstruktivistische Beitrag
  • 2.1 System, Differenz und Viabilität
  • 2.2 Operationale Geschlossenheit, strukturelle Kopplung und gemeinsames Driften
  • 2.3 Konsensualisierung und Entstehung höherer Phänomenbereiche
  • 2.4 Die Realisierung von Unterscheidungen in Einheiten höherer Ordnung
  • 2.5 Der systemisch-konstruktivistische Blick auf die Praxis
  • 2.6 Aus der Praxis auf die Theorie geblickt
  • 2.7 Fazit
  • Der verstehende Beitrag
  • 3.1 Einleitendes zur Entwicklung in der Psychomotorik
  • 3.2 Einleitendes zur Entwicklung in der systemischen Therapie
  • 3.3 Allgemein Grundlegendes
  • 3.4 Der Leib und das »Zur-Welt-Sein«
  • 3.5 Was heißt verstehen?
  • 3.6 Der verstehende Blick auf die Praxis
  • 3.7 Von der Praxis auf die Theorie geblickt
  • 3.8 Fazit
  • Vorbereitendes
  • 4.1 Ein kurzer Blick auf das »Wie«
  • 4.2 Raum und Material
  • 4.3 Das Spiel
  • Die Haltung
  • 5.1 Lösungsorientierung als Haltung
  • 5.2 Der Berater als Begleiter
  • 5.3 Neutralität als Haltung
  • 5.4 Empathie als Haltung
  • 5.5 Selektive Authentizität und Transparenz
  • 5.6 Neugier als Haltung
  • 5.7 Der Berater als Dienstleister
  • 5.8 Der Berater als Realitätenkellner
  • 5.9 Konstruktivistische Haltung
  • 5.10 Phänomenologische Haltung
  • 5.11 Beziehungsorientierte Haltung
  • 5.12 Zusammenfassende Darstellung der Haltungsprinzipien
  • Auftragsklärung und Erstgespräch
  • 6.1 Erstkontakt
  • 6.2 Strategische Hintergründe
  • 6.3 Hilfreiche Techniken
  • Drei Phasen systemisch-psychomotorischer Familienberatung
  • 7.1 Rekapitulation und Neuverhandlung des Auftrags
  • 7.2 Psychomotorischer Spielmultilog
  • 7.3 Reflexion
  • 7.4 Abschluss der Interventionen
  • Fallbeispiele
  • 8.1 »Wo ich hingehöre« – ein typischer Verlauf systemisch-psychomotorischer Familienberatung
  • 8.2 »Ich beschütz dich« – ein typischer Verlauf systemisch-psychomotorischer Familienberatung bei Ein-Elternteil-Familien
  • 8.3 Wenn die Klienten nicht so wollen wie der Berater
  • Schlussbemerkung
  • 9.1 Grenzen eines psychomotorisch ausgestalteten Beratungssettings
  • 9.2 Umgang mit den Grenzen
  • 9.3 Indikation
  • 9.4 Abschließende Worte
  • Literatur
  • Back Cover

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