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Wessenbergs Herzenskind

Geschichte einer sozialen Fürsorgeinstitution in Konstanz

Lisa Foege

Diese Publikation zitieren

Lisa Foege, Wessenbergs Herzenskind (2014), UVK Verlagsgesellschaft, 78462 Konstanz, ISBN: 9783864961052

Beschreibung / Abstract

Ignaz Heinrich von Wessenberg engagierte sich für arme und verwahrloste Kinder, denen er als aufgeklärter katholischer Geistlicher und als Menschenfreund Hilfe und Rettung zukommen lassen wollte. Als Privatmann war er die treibende Kraft bei der Einrichtung einer sozialen Institution in Konstanz, die sich von ihrer Gründung bis heute der Fürsorge für benachteiligte Kinder verschrieben hat. Wessenberg trug Sorge für die theoretisch-pädagogische Grundlage des Mädchenheims, gab Anweisungen zur praktischen Umsetzung und sicherte das Bestehen seines – wie er es nannte – »Herzenskindes« durch sein Vermächtnis ab.

Lisa Foege beleuchtet die Gründungsideen und die Entwicklungsgeschichte des Wessenbergheims von 1855 bis 1977, stellt das angewandte pädagogische Konzept vor und zeichnet die auf den Heimbetrieb folgende Umstrukturierung zum Sozialzentrum Wessenberg nach.

Beschreibung

Dr. Lisa Foege ist Historikerin und Volontärin am Rosgartenmuseum in Konstanz.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Lisa Foege: Wessenbergs Herzenskind. Geschichte einer sozialen Fürsorgeinstitution in Konstanz (Kleine Schriftenreihe des Stadtarchivs Konstanz, hrsg. von Jürgen Klöckler, Bd. 17)
  • Inhalt
  • 1. Einleitung
  • 1.1. Quellen- und Forschungslage
  • 1.2. Begriffsverwendung
  • 2. Ignaz Heinrich von Wessenberg
  • 2.1. Wessenberg als Kirchenmann
  • 2.1.1. Kirchliche Ämter
  • 2.1.2. Politische Ämter
  • 2.2. Wessenberg als Privatmann
  • 2.3. Drei Wessenberg-Vermächtnisse in Konstanz
  • 2.3.1. Wessenberg-Bibliothek
  • 2.3.2. Wessenberg-Gemäldegalerie
  • 2.3.3. Wessenberg-Denkmalstiftung
  • 3. Verortung des sozialen EngagementsWessenbergs
  • 3.1. Armenfürsorge – staatlich und kirchlich
  • 3.2. Wertschätzung der Kinder
  • 3.3. Wessenbergs soziales und politisches Engagement für Taubstumme und Blinde
  • 4. Pädagogisches Programm Wessenbergs
  • 4.1. Theoretische Pädagogik
  • 4.1.1. Grundsätzliches zur Erziehung
  • 4.1.2. Maß und Methode der Volksbildung
  • 4.1.3. Forderungen Wessenbergs zur Verbesserung des Volksschulwesens
  • 4.1.4. Mädchenbildung
  • 4.1.5. Wessenberg und Pestalozzi
  • 4.2. Zusammenfassung: Drei Säulen der Erziehung bei Wessenberg
  • 5. Exkurs 1: Soziales Netz in Konstanz im19. Jahrhundert
  • 5.1. Armenfürsorge
  • 5.2. Kinderfürsorge
  • 5.3. Schulen
  • 5.4. Frauenvereine
  • 6. »Die Rettung vor Entartungund Verwilderung«
  • 6.1. Badischer Rettungsverein für sittlich verwahrloste Kinder
  • 6.2. Umsetzung der Pläne in Konstanz
  • 6.3. Heimgründungen in Baden
  • 6.4. Das Rettungshaus in Konstanz
  • 6.4.1. Erstes Personal
  • 6.4.2. Erste Mädchen im Heim
  • 7. Wessenbergs Herzenskind
  • 7.1. Das Wessenbergheim in Konstanz
  • 7.1.1. Aufnahme des Heimbetriebs 1855
  • 7.1.2. Testament Wessenbergs
  • 7.1.3. Gründung der »Wessenberg’schen Vermächtnisstiftung« 1862
  • 7.2. Wirkungs- und Entwicklungsgeschichte des Heims
  • 7.2.1. Heimbetrieb
  • 7.2.2. Machtergreifung der Nationalsozialisten und ihr Einfluss auf die Verwaltung
  • 7.2.3. Festnahme Georg Elsers im Garten des Heims
  • 7.2.4. Heimalltag in der NS-Zeit
  • 7.2.5. Klärung der Verwaltungsorganisation
  • 7.3. Kontinuitäten im pädagogischen Programm und deren Erfolg
  • 7.4. Vom Mädchenheim zum Sozialzentrum Wessenberg
  • 7.4.1. Nachkriegsjahre
  • 7.4.2. Wandel in der Jugendfürsorge
  • 7.4.3. Umstrukturierung, Aktivitäten und Betrieb des Sozialzentrums
  • 7.4.4. Stifterwillen
  • 8. Exkurs 2: Soziales Netz in Konstanz Anfang des 21. Jahrhunderts
  • 8.1. Sozial- und Jugendamt
  • 8.2. Spitalstiftung
  • 8.3. Kinderbetreuung und Schulen
  • 8.4. Karitative Einrichtungen
  • 9. Zusammenfassung
  • 9.1. Die Wurzeln Familie und Ausbildung
  • 9.2. Die Wurzeln Religion und Politik
  • 9.3. Der Stamm Pädagogik
  • 9.4. Der Ast »Verein für sittlich verwahrloste Kinder im Großherzogtum Baden«
  • 9.5. Die Blüte Rettungshaus in Konstanz
  • 9.6. Die Frucht »Sozialzentrum Wessenberg«
  • 10. Schluss
  • Quellenverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Dank
  • Anhang
  • 1. Wessenberg, Gutachten über Anstalten zur Rettung verwahrloster Kinder im Großherzogtum Baden
  • 2. Grundsätzliche Erörterungen Wessenbergs über dieErrichtung der Rettungsanstalt. Konstanz, 28. Februar 1846.
  • Anmerkungen
  • Bildnachweis

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